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Hackerschicksal

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Die beiden Hacker aus NRW, die internationale Popstars ausgespäht haben, sind an die Falschen geraten.
Denn sie boten ihre aus dem Netz gestohlenen, bislang unveröffentlichten Musiktitel dem Kelly-Clarkson-Fanclub an. Der wurde misstrauisch und informierte die Polizei.

Dies bestätigte gestern der Duisburger Oberstaatsanwalt Rolf Haferkamp. Bei den Hackern handelt es sich um einen 17-jährigen Schüler aus Duisburg und einen Arbeitslosen (23) aus Wesel. Die beiden haben sich persönlich nie kennengelernt. Die Verabredungen zu ihren Taten trafen sie im Internet beziehungsweise per E-Mail. Ziele waren vorzugsweise die Stars Justin Timberlake, Lady Gaga, Keisha und Kelly Clarkson.

Laut Oberstaatsanwalt Haferkamp erzielten die Täter in vier Monaten einen Umsatz in fünfstelliger Höhe. Sie spionierten Rechner von Managern und Firmen aus, mit dem die Stars zu tun haben, stahlen Musik- und Fotodaten. „Die waren nicht bei Lady Gaga im Wohnzimmer“, sagte Haferkamp.

Jetzt drohen ihnen bis zu fünf Jahren Haft.

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