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Haben Manchester City und Pep Guardiola Kevin De Bruyne zu früh ziehen lassen?

qimono (CC0), Pixabay
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Als Kevin De Bruyne im Sommer 2025 ablösefrei von Manchester City zum italienischen Topklub SSC Neapel wechselte, dachten viele, der belgische Spielmacher sei über seinen Zenit hinaus. Doch zwölf Spiele, acht Tore und drei Assists später fragen sich nun viele: Hat City ihn zu früh abgeschrieben?

Ein „verdientes“ Karriereende? Wohl kaum.

Mit über 400 Pflichtspielen, 16 Titeln und unzähligen magischen Momenten verließ De Bruyne Manchester City nach neun glanzvollen Jahren – nicht weil er wollte, sondern weil der Verein ihm keinen neuen Vertrag anbot.

„Ich war überrascht“, sagte De Bruyne im April. „Ich glaube, ich kann immer noch auf diesem Niveau spielen. Aber ich verstehe, dass ein Verein Entscheidungen treffen muss.“

Dass er recht hatte, zeigt seine aktuelle Form eindrucksvoll.

Besser denn je – mit 34

Kevin De Bruyne erlebt mit 34 Jahren den besten Saisonstart seiner Karriere:

  • 8 Tore
  • 🎯 3 Assists
  • 📊 11 Torbeteiligungen in 12 Spielen für Neapel und Belgien

In der Serie A gehört er zu den besten Mittelfeldspielern:

  • Zweitmeiste Chancen unter allen Mittelfeldspielern
  • Nur Pulisic (AC Mailand) und Orsolini (Bologna) trafen öfter aus dem Mittelfeld
  • Hohes Pensum: Bereits 5 Startelfeinsätze in 6 Ligaspielen

Sein Körper scheint stabiler als in den letzten Jahren bei City – dort startete er in zwei Jahren nur 34 Ligaspiele.

„Ich fühle mich gut. Ich spiele viel und bin in Topform“, sagte De Bruyne zuletzt.


Manchester City: solide, aber nicht überragend

Ohne ihren langjährigen Spielmacher startete Manchester City ordentlich, aber nicht dominant:

  • 🟢 6 Siege
  • 🟡 2 Unentschieden
  • 🔴 2 Niederlagen

Zwar gewann man gegen Neapel in der Champions League – De Bruyne wurde allerdings nach 26 Minuten ausgewechselt, da Teamkollege Di Lorenzo früh die Rote Karte sah.

In der aktuellen City-Offensive erreicht nur Jeremy Doku ähnliche Scorerwerte wie De Bruyne.


Ein letzter Tanz mit Belgien?

Auch im belgischen Nationalteam erlebt De Bruyne einen zweiten Frühling:

  • 5 Tore in 4 Spielen unter dem neuen Trainer Rudi Garcia
  • Belgien steht an der Spitze der WM-Qualifikationsgruppe
  • De Bruyne steuert auf seine vierte Weltmeisterschaft zu – pünktlich zu seinem 35. Geburtstag im Sommer 2026

Dass er im September das Kapitänsamt an Youri Tielemans verlor, scheint ihn nur noch mehr anzuspornen.


Ein Fehler, den City bereuen könnte?

Rational betrachtet war es nachvollziehbar: Ein über 30-jähriger Spieler mit wiederkehrenden Muskelproblemen, dazu ein Umbruch im Kader – De Bruyne schien nicht mehr ins Projekt Guardiola zu passen.

Doch der Fußball ist kein Excel-Sheet.

Und wenn man seine aktuelle Form sieht, wirkt es fast fahrlässig, einen der besten Mittelfeldspieler der letzten Dekade kampflos abzugeben.


Fazit:

  • Für Neapel ein Coup
  • 🤔 Für City womöglich ein Fehler
  • 🔥 Für De Bruyne: eine Renaissance

Eines ist sicher: Kevin De Bruyne ist noch lange nicht fertig – weder mit dem Spitzenfußball noch mit dem Kapitel „Legendenstatus“.

 

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