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Gold, Versicherung, Liechtenstein – wie sicher ist der GoldInvest Plus Fund in der Private Wealth Police wirklich?

Gaertringen (CC0), Pixabay
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Physisches Gold, Vermögensschutz und Nachfolgeplanung klingen attraktiv. Doch Anleger sollten bei der „Private Wealth Police“ der Vienna-Life genauer hinsehen: Wer besitzt eigentlich das Gold, welche Kosten entstehen – und wofür braucht man den Versicherungsmantel überhaupt?

Gold gilt vielen Anlegern als Inbegriff von Sicherheit.

Liechtenstein gilt als stabiler Finanzplatz.

Und eine Lebensversicherung vermittelt zusätzlich den Eindruck von langfristiger Absicherung.

Wenn diese drei Komponenten zusammenkommen, klingt das zunächst nach einer ausgesprochen soliden Konstruktion.

Genau hier lohnt es sich allerdings, genauer hinzusehen.

Die Private Wealth Police (PWP) der Vienna-Life Lebensversicherung AG Vienna Insurance Group kann mit dem GoldInvest Plus Fund – Klasse I, ISIN LI0395418325, kombiniert werden. Der Fonds ist aktuell mit Risikoklasse 4 ausgewiesen.

Vienna-Life wirbt gegenüber Vermittlern für die Konstruktion unter anderem mit Begriffen wie „Risikostreuung mit System“, „physischem Gold“ und „mehreren Ebenen der Sicherheit“. Das Unternehmen spricht außerdem von einem „3-Zellenschutz“.

Das klingt beruhigend.

Doch Anleger sollten eine ganz einfache Frage stellen:

Was kaufe ich hier eigentlich?

Die Antwort lautet:

Nicht einfach Gold.

Wer glaubt, Gold zu kaufen, sollte die Konstruktion verstehen

Die Private Wealth Police ist zunächst eine fondsgebundene Lebensversicherung.

Der Anleger zahlt eine Prämie an Vienna-Life. Innerhalb dieses Versicherungsvertrages kann das Kapital unter anderem in den GoldInvest Plus Fund investiert werden.

Dieser Fonds wiederum investiert nach Angaben von Vienna-Life aktuell zu rund 96 Prozent in physisches Gold, während ungefähr vier Prozent als Liquidität gehalten werden. Das Gold werde in Liechtenstein hinterlegt.

Damit entsteht vereinfacht folgende Kette:

Kunde → Lebensversicherung → Fonds → Gold

Das ist ein wesentlicher Unterschied zum direkten Kauf eines Goldbarrens.

Denn der Versicherungsnehmer besitzt nicht persönlich einen bestimmten Goldbarren.

Mehr noch: Im Basisinformationsblatt der Private Wealth Police erklärt Vienna-Life ausdrücklich, dass Eigentümer der dem Vertrag zugeordneten Fondsanteile der Versicherer ist. Der Kunde erwirbt einen Anspruch auf Versicherungsleistungen, deren Höhe von der Wertentwicklung der zugeordneten Fonds abhängt.

Das ist weder ungewöhnlich noch automatisch problematisch.

Aber es muss verstanden werden.

Denn die Aussage

„Ich habe Gold in Liechtenstein“

ist wirtschaftlich etwas anderes als:

„Meine fondsgebundene Lebensversicherung hält Fondsanteile an einem Fonds, der überwiegend physisches Gold hält.“

Diese Unterscheidung sollte in jedem Beratungsgespräch klar ausgesprochen werden.

Das Kleingedruckte klingt deutlich weniger beruhigend als die Werbung

Besonders interessant wird die Prüfung, wenn man die Marketingkommunikation mit den gesetzlich vorgeschriebenen Produktinformationen vergleicht.

Auf der Vermittlerseite bezeichnet Vienna-Life Gold als „stabilen Realwert“ und spricht von „mehreren Ebenen der Sicherheit“.

Im Basisinformationsblatt liest sich das naturgemäß nüchterner.

Dort steht gleich zu Beginn:

„Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.“

Und es wird noch deutlicher.

Bei schlechter Wertentwicklung könne der Wert der gewählten Fonds 0 Euro betragen. Der Kunde trage das Veranlagungsrisiko. Auch Vienna-Life selbst weist in seiner Produktkommunikation ausdrücklich darauf hin, dass Wertverluste bis hin zum Totalverlust der investierten Prämie möglich sind.

Das bedeutet nicht, dass ein Totalverlust wahrscheinlich wäre.

Es bedeutet lediglich:

Eine Garantieanlage ist die Private Wealth Police nicht.

Und genau deshalb sollte mit Begriffen wie „Sicherheit“ oder „Vermögensschutz“ aus Anlegersicht vorsichtig umgegangen werden.

Gold ist nicht dasselbe wie Sicherheit

Auch physisches Gold unterliegt erheblichen Preisschwankungen.

Der Goldpreis kann steigen.

Er kann aber auch fallen – und über längere Zeiträume deutlich unter früheren Höchstständen liegen.

Wer einen Großteil seines Vermögens in einen nahezu vollständig goldbasierten Fonds investiert, betreibt außerdem keine breite Diversifikation.

Er konzentriert sein Vermögen auf eine Anlageklasse.

Das kann eine bewusste Strategie sein.

Aber dann sollte man sie auch so nennen.

Gold zahlt zudem keine Zinsen und keine Dividenden. Der wirtschaftliche Erfolg entsteht im Wesentlichen durch eine positive Goldpreisentwicklung.

Wer Gold innerhalb einer Versicherung hält, muss deshalb zusätzlich darauf achten, wie viel dieser Wertentwicklung nach sämtlichen Kosten tatsächlich beim Versicherungsnehmer ankommt.

Die entscheidende Frage lautet: Was kostet die Konstruktion?

Hier liegt aus unserer Sicht einer der wichtigsten Punkte einer Anlegerprüfung.

Denn die Konstruktion besteht nicht nur aus Gold.

Es gibt einen Fonds.

Es gibt einen Versicherungsvertrag.

Je nach Gestaltung können weitere Dienstleistungen, Vermögensverwaltung und Vermittlung hinzukommen.

Vienna-Life weist selbst darauf hin, dass die Prämie erst nach Abzug der vertraglich vereinbarten Kosten und einer Barbestandsquote investiert wird. Kosten für Vermögensverwaltung oder zusätzliche Dienstleistungen können separat erhoben werden.

Das gesetzliche Basisinformationsblatt arbeitet deshalb mit Modellrechnungen.

Und gerade diese Zahlen sollten Anleger sehr genau lesen.

Denn ein Investment kann hervorragend laufen und trotzdem für den Kunden enttäuschend sein, wenn mehrere Kostenebenen einen erheblichen Teil der Rendite aufzehren.

Bei langfristigen Verträgen potenziert sich dieser Effekt.

Die Kostenfrage sollte jeder Vermittler in Euro beantworten

Ein Anleger sollte sich deshalb nicht mit Prozentsätzen zufriedengeben.

Wer beispielsweise 100.000 Euro investieren möchte, sollte vor seiner Unterschrift schriftlich verlangen:

Wie viel von meinen 100.000 Euro wird am ersten Tag tatsächlich investiert?

Welche Abschluss- und Vertriebskosten entstehen?

Wie hoch sind die jährlichen Versicherungskosten?

Welche laufenden Fondskosten entstehen?

Welche Vergütung erhält der Vermittler?

Gibt es Rückvergütungen oder sonstige Zahlungen zwischen den beteiligten Parteien?

Welche Kosten entstehen für Depotbank, Vermögensverwaltung oder weitere Dienstleistungen?

Und vor allem:

Wie hoch sind sämtliche Kosten meiner konkreten Vertragsgestaltung zusammengerechnet?

Erst dann lässt sich beurteilen, wie attraktiv die Konstruktion tatsächlich ist.

Ein mathematisches Beispiel zeigt das Problem

Angenommen, 100.000 Euro erzielen über 25 Jahre durchschnittlich fünf Prozent Rendite pro Jahr.

Ohne Berücksichtigung von Steuern und Kosten würden daraus rund 338.600 Euro.

Bleiben nach sämtlichen Kosten dagegen effektiv nur zwei Prozent Rendite pro Jahr übrig, wären es nach 25 Jahren lediglich rund 164.100 Euro.

Die Differenz beträgt rund 174.500 Euro.

Das ist keine Berechnung für die konkrete Private Wealth Police und keine Behauptung über deren tatsächliche Rendite.

Es ist lediglich ein Rechenbeispiel.

Aber es zeigt, warum bei einem langfristigen Versicherungsinvestment bereits wenige Prozentpunkte Kostenunterschied enorme Auswirkungen haben können.

25 Jahre sind eine lange Zeit

Auch die empfohlene Haltedauer verdient Aufmerksamkeit.

Das Basisinformationsblatt rechnet mit einem Musterfall von 25 Jahren und weist ausdrücklich darauf hin, dass das Produkt aufgrund seiner Kosten- und Anlagestruktur nicht für kurze Haltedauern vorgesehen ist.

Das sollte niemand überlesen.

Wer heute investiert, sollte sich also fragen:

Brauche ich dieses Geld vielleicht in fünf Jahren?

Möchte ich eine Immobilie kaufen?

Kann sich meine familiäre Situation ändern?

Kann ich das Kapital tatsächlich langfristig entbehren?

Eine grundsätzlich langfristig konzipierte Vermögensstruktur ist etwas anderes als ein flexibles Tagesgeld- oder Wertpapierdepot.

Warum überhaupt eine Lebensversicherung um Gold bauen?

Das ist aus unserer Sicht die spannendste Frage des gesamten Produkts.

Wer Gold möchte, kann Gold kaufen.

Wer einen börsengehandelten Goldpreisbezug möchte, findet ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten.

Warum also:

Gold → Fonds → Lebensversicherung?

Die Antwort von Vienna-Life lautet im Wesentlichen: Weil die Police mehr leisten soll als ein reines Investment.

Sie soll Vermögensanlage mit Nachfolgeplanung, Begünstigtenregelungen, möglichen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten und einer rechtlichen Vermögensstruktur verbinden. Das Unternehmen bewirbt insbesondere die Bereiche „Protect“, „Invest“ und „Legacy“.

Das kann für vermögende Kunden durchaus einen Mehrwert haben.

Gerade bei größeren Vermögen, komplizierten Familienverhältnissen oder einer langfristigen Nachlassplanung kann eine Versicherungsstruktur Funktionen erfüllen, die ein Goldbarren im Bankschließfach nicht erfüllt.

Aber dann muss genau dieser Mehrwert die zusätzlichen Kosten rechtfertigen.

Für einen Anleger, dessen einziges Ziel lautet:

„Ich möchte am Goldpreis partizipieren“

stellt sich dagegen eine berechtigte Frage:

Warum brauche ich dafür eine Lebensversicherung?

Steuerliche Vorteile sind kein Freifahrtschein

Ein weiteres Verkaufsargument solcher Versicherungskonstruktionen sind mögliche steuerliche Vorteile.

Hier ist besondere Vorsicht angebracht.

Ob und in welcher Höhe tatsächlich steuerliche Vorteile entstehen, hängt von Wohnsitz, Vertragsgestaltung, Laufzeit, Alter des Versicherungsnehmers, Auszahlungsform und der jeweils geltenden Steuergesetzgebung ab.

Eine steuerliche Gestaltung sollte deshalb nicht aufgrund einer Vertriebspräsentation beurteilt werden.

Wer größere Summen investieren möchte, sollte sich die steuerlichen Folgen von einem unabhängigen Steuerberater berechnen lassen – idealerweise in einem Vergleich:

Police gegen Direktinvestment.

Interessanterweise empfiehlt Vienna-Life selbst, bei entsprechenden Gestaltungen einen Steuerberater einzubeziehen.

Das ist sinnvoll.

Ist Vienna-Life ein dubioser Anbieter?

Nach unserer Recherche gibt es für eine solche pauschale Behauptung keine Grundlage.

Das muss ebenso deutlich gesagt werden wie die Kritik am Produkt.

Die Vienna-Life Lebensversicherung AG Vienna Insurance Group ist ein reguliertes Versicherungsunternehmen in Liechtenstein. Im aktuellen Basisinformationsblatt wird ausdrücklich angegeben, dass Vienna-Life in Liechtenstein zugelassen ist und von der dortigen Finanzmarktaufsicht FMA reguliert wird.

Auch der GoldInvest Plus Fund ist keine gerade erst geschaffene Fantasiekonstruktion. Der Fonds besteht laut Registerdaten bereits seit 2008 und wird heute von der CAIAC Fund Management AG verwaltet. Im April 2025 wechselte die Verwaltung von Ahead Wealth Solutions AG zu CAIAC.

Die Regulierung beantwortet allerdings nicht die entscheidende Anlegerfrage:

Ist das Produkt für mich wirtschaftlich sinnvoll?

Ein Finanzprodukt kann ordnungsgemäß reguliert sein und trotzdem für einen bestimmten Kunden zu teuer, zu kompliziert oder schlicht unnötig sein.

Frühere Rechtsstreitigkeiten gehören zur Historie – aber sauber eingeordnet

Bei einer investigativen Prüfung darf auch die Vergangenheit des Anbieters nicht vollständig ausgeblendet werden.

2014 verbreitete die Erste Allgemeine Schadenshilfe AG öffentlich schwere Vorwürfe gegen Vienna-Life im Zusammenhang mit früheren fondsgebundenen Lebensversicherungen und warnte damals sogar vor einer möglichen Insolvenz. Dabei handelte es sich ausdrücklich um Behauptungen dieses Unternehmens, nicht um eine entsprechende Feststellung der Finanzaufsicht.

Auch eine spätere veröffentlichte Darstellung zu einem Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg berichtet über einen Fall aus dem Jahr 2016, in dem Vienna-Life und eine Vermittlerin im Zusammenhang mit einer 2008 abgeschlossenen kreditfinanzierten fondsgebundenen Lebensversicherung zur Rückabwicklung beziehungsweise zu Schadensersatz verurteilt worden seien.

Diese Vorgänge liegen viele Jahre zurück und betreffen nicht automatisch die heutige Private Wealth Police oder den GoldInvest Plus Fund.

Es wäre daher unseriös, daraus ohne weitere Belege eine Aussage über die Qualität des aktuellen Produktes abzuleiten.

Zur Unternehmenshistorie gehören solche Vorgänge bei einer umfassenden Recherche dennoch dazu.

Ein interessanter Widerspruch in der Kommunikation

Besonders aufmerksam macht uns die Sprache.

Vienna-Life beschreibt das Produkt gegenüber Vermittlern unter anderem mit:

„Sicherheit“,

„Schutz“,

„Stabilität“,

„Vermögensschutz“

und einem „3-Zellenschutz“.

Die Pflichtinformationen sagen gleichzeitig:

Das Produkt sei „nicht einfach“ und könne „schwer zu verstehen“ sein.

Der Kunde trägt das Anlagerisiko.

Verluste sind möglich.

Und bei entsprechend negativer Wertentwicklung kann der Wert der Fondsanlage auf null sinken.

Das ist rechtlich nicht zwangsläufig ein Widerspruch.

Aber kommunikativ entsteht ein Spannungsfeld, das Anleger verstehen sollten.

Vermögensschutz bedeutet hier nicht Kapitalgarantie.

Der wichtigste Satz steht deshalb nicht in der Werbung

Für unsere Bewertung ist nicht entscheidend, ob Gold langfristig steigt.

Wir wissen es nicht.

Auch der Anbieter weiß es nicht.

Entscheidend ist vielmehr, ob ein Kunde versteht, was er tatsächlich unterschreibt.

Wer die Private Wealth Police mit dem GoldInvest Plus Fund abschließt, sollte verstanden haben:

Er besitzt nicht persönlich bestimmte Goldbarren.

Er hält einen Versicherungsvertrag.

Die Versicherung ordnet diesem Fondsanteile zu.

Der Fonds investiert wiederum überwiegend in physisches Gold.

Der Goldpreis kann fallen.

Der Kunde trägt das Anlagerisiko.

Die Konstruktion verursacht Kosten.

Und die Vorteile des Versicherungsmantels müssen diese zusätzlichen Kosten wirtschaftlich rechtfertigen.

Unser Anleger-Fazit

Unsere Recherche liefert derzeit keinen belastbaren Anhaltspunkt dafür, Vienna-Life oder den GoldInvest Plus Fund als unseriös zu bezeichnen.

Eine solche Behauptung wäre nach dem derzeitigen Rechercheergebnis nicht gerechtfertigt.

Aber genauso wenig sollte man das Produkt allein aufgrund der Kombination aus „Gold“, „Liechtenstein“ und „Versicherung“ automatisch für besonders sicher halten.

Die Private Wealth Police ist eine komplexe fondsgebundene Lebensversicherung.

Der GoldInvest Plus Fund wiederum ist eine Anlage mit Schwerpunkt auf physischem Gold.

Die Kombination kann für vermögende Anleger interessant sein, die gleichzeitig Vermögensanlage, Nachfolgeplanung und bestimmte versicherungsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten suchen.

Wer dagegen lediglich Gold kaufen oder am Goldpreis partizipieren möchte, sollte sich eine wesentlich kritischere Frage stellen:

Warum benötige ich dafür diesen zusätzlichen Versicherungsmantel – und was kostet er mich über die gesamte Laufzeit?

Darauf sollte ein Vermittler eine konkrete Antwort liefern können.

Nicht in Werbesätzen.

Nicht mit dem Wort „Vermögensschutz“.

Und nicht mit einem Hinweis auf die historische Goldpreisentwicklung.

Sondern in Euro und Cent.

Sieben Fragen, die wir dem Anbieter stellen würden

  1. Wie viel von 100.000 Euro Einmalbeitrag wird bei einer konkreten GoldInvest-PWP tatsächlich in Fondsanteile investiert?
  2. Wie hoch sind sämtliche Kosten auf Versicherungs-, Fonds-, Depot-, Verwaltungs- und Vermittlerebene über 5, 10, 15 und 25 Jahre?
  3. Welche Vergütung erhält ein Vermittler beim Abschluss einer Police über 100.000, 500.000 oder eine Million Euro?
  4. Wo genau wird das physische Gold verwahrt, wer kontrolliert den Bestand und in welchen Abständen wird er unabhängig geprüft?
  5. Welche konkreten Rechte hat der Versicherungsnehmer am Gold und kann er jemals die physische Auslieferung verlangen?
  6. Welchen nachweisbaren wirtschaftlichen Mehrwert bietet die GoldInvest-PWP nach Kosten und Steuern gegenüber einem direkten Goldinvestment?
  7. Was passiert auf jeder einzelnen Ebene der Konstruktion, wenn Versicherer, Fondsverwaltung, Verwahrstelle oder ein sonstiger beteiligter Dienstleister ausfällt?

Erst wenn diese Fragen vollständig beantwortet sind, lässt sich aus Anlegersicht beurteilen, ob aus einer auf den ersten Blick glänzenden Goldkonstruktion tatsächlich ein gutes Investment wird.

Denn bei Geldanlagen gilt eine einfache Regel:

Nicht entscheidend ist, wie sicher ein Produkt klingt. Entscheidend ist, welche Rechte der Anleger besitzt, welche Risiken er trägt – und was am Ende nach allen Kosten tatsächlich bei ihm ankommt.

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