Die Levante glüht, der Terror plant, und Israel hört ganz genau hin: Laut dem israelischen Außenminister Gideon Saar konnten iranische Revolutionsgarden erfolgreich daran gehindert werden, israelische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auf der Mittelmeerinsel Zypern anzugreifen – vermutlich beim Liegestuhl-Reservieren oder im Duty-Free-Shop.
Die iranischen Agenten sollen nach offiziellen Angaben gerade einen hochkomplexen Anschlagsplan ausgeheckt haben, als sie prompt über ein bekanntes Hindernis stolperten: zypriotische Sicherheitsbehörden. „Dank exzellenter Zusammenarbeit“, so Saar auf der Plattform X (vormals Twitter, jetzt auch bekannt als diplomatischer Drehstuhl für kurze Durchhalteparolen), sei das Attentat vereitelt worden. Details? Keine. Aber wer braucht schon Beweise, wenn man Hashtags hat.
Ein mutmaßlicher Spion wurde bereits festgenommen – ganz in der Nähe eines britischen Luftwaffenstützpunkts, was natürlich völlig zufällig ist. Der Verdächtige: britischer Staatsbürger mit mutmaßlichem Hang zu zwielichtigen Gesprächen und verdächtigem Schlendern in Küstennähe. In London wurden zwei weitere Verdächtige geschnappt, vermutlich beim Versuch, Tee mit Verschwörung zu trinken.
Ob der britische Mann tatsächlich etwas mit dem angeblichen Plan zu tun hatte, Israelis in Zypern zu schaden? Das ist laut britischem Außenministerium noch „unklar“. Aber hey – lieber einmal zu viel Terror verhindert als zu wenig Sonne genossen.
Kommentar hinterlassen