Dubai, sonst bekannt für Gold-Automaten, Supercars und Klimaanlagen mit eigener Postleitzahl, hat jetzt offenbar ein neues Problem:
Raketen statt Rolex, Drohnen statt Dubai-Schokolade.
Wegen des Kriegs mit dem Iran wurden laut Berichten alle Gottesdienste in Dubai abgesagt. Ja, richtig gelesen: In der Stadt, in der sonst wirklich alles offen hat – von Luxusmall bis Wüstensafari – heißt es jetzt plötzlich:
Kirche geschlossen. Bitte online beichten.
Die Maßnahme soll auf Anweisung der Regierung erfolgt sein. Hintergrund: Der Iran hat seit Beginn des Konflikts mit den USA und Israel offenbar mehr als 5.000 Raketen- und Drohnenangriffe auf die Golfregion abgefeuert.
Kurz gesagt:
Während andere Städte über Parkplatzprobleme jammern, diskutiert man in Dubai gerade, welche Rakete wieder im Küstengebiet einschlägt.
Besonders betroffen: das Gebiet Dschabal Ali, wo die katholische St.-Franziskus-von-Assisi-Kirche steht. Dort sollen mehrfach Raketen und Drohnen eingeschlagen sein.
Auch nicht gerade das, was man sich unter „himmlischer Ruhe“ vorstellt.
Die Kirche teilte ihren Gläubigen freundlich, aber deutlich mit:
Bitte bleibt dem Gelände fern – aus Sicherheitsgründen.
Oder frei übersetzt:
„Der Herr beschützt euch vielleicht – aber gegen Drohnen ist heute leider Homeoffice angesagt.“
Auch die St.-Marien-Kirche in Dubai zog nach. Der Karfreitagsgottesdienst lief deshalb einfach online über YouTube.
Moderne Zeiten eben:
Früher Weihrauch, heute WLAN. Früher Kirchenbank, heute Livestream in Jogginghose.
Besonders stark: Einige Gläubige ließen sich davon trotzdem nicht stoppen und beteten einfach draußen auf dem Gehsteig vor der Kirchenmauer.
Das ist entweder beeindruckender Glaube – oder die konsequente Weigerung, sich vom Weltuntergang den Karfreitag vermiesen zu lassen.
Fazit von Gangster’s Paradise:
Wenn sogar in Dubai die Kirchen dichtmachen, weil am Himmel mehr fliegt als am Flughafen, dann ist die Lage wirklich ernst.
Oder wie man dort sagt:
„Inshallah – und bitte keine Rakete auf Parkplatz B7.“
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