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Früher hätte man die 110 angerufen

PDBVerlag (CC0), Pixabay
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Mal ehrlich, wer vor ein paar Wochen mit einem Mundschutz in die Sparkasse oder den Supermarkt gegangen wäre, der hätte doch riskiert, dass man dann dort auf der Stelle die 110 gewählt hätte. Jetzt soll das zur Normalität werden? Das sind schon verrückte Zeiten in Deutschland.

Die Bundesregierung sieht aber derzeit keine Notwendigkeit für eine Mundschutzpflicht in der Öffentlichkeit. Gesundheitsminister Spahn sagte, das gelte für die jetzige Lage. Immer mehr seien aber bereit, aus Solidarität mit anderen, diese Masken zu tragen. Innenminister Seehofer schloss die Tragepflicht mittelfristig nicht aus.

Wenn die Infektionsraten zurückgingen und das Wirtschaftsleben in Gang komme, könne ein Mundschutz notwendig werden. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Gassen, sprach von reiner Symbolpolitik. Er sagte dem „Handelsblatt“, Mundschutz vermittelte eine trügerische Sicherheit, helfe aber so gut wie gar nicht. Heute waren einzelne Kommunen vorgeprescht, unter anderem Jena. Dort soll ab Montag ein Mund-Nase-Schutz in Supermärkten und im Nahverkehr Pflicht werden.

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