Die österreichische Franchisewirtschaft blickt auf ein starkes Jahr zurück. Laut einer heute veröffentlichten Befragung des Österreichischen Franchiseverbands (ÖFV) erzielten Franchiseunternehmen im Jahr 2024 einen Nettoumsatz von 12,4 Milliarden Euro – ein neuer Rekordwert.
Damit übertrifft die Branche den Wert aus 2022 (11,8 Milliarden Euro) deutlich und zeigt: Franchising bleibt einer der dynamischsten Wirtschaftszweige des Landes.
Mehr Standorte, mehr Beschäftigte – Wachstum auf breiter Front
Die Zahlen unterstreichen den kontinuierlichen Ausbau der Franchise-Landschaft:
-
10.000 Franchisenehmer
-
510 Systeme
-
12.800 Standorte
-
95.600 Beschäftigte
Seit 2022 kamen damit 100 neue Franchise-Standorte und 5.200 Arbeitsplätze hinzu. Besonders bemerkenswert: Das Wachstum fand trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten statt.
Branche blickt optimistisch in die Zukunft
Auch die mittelfristigen Aussichten bleiben positiv. Für das Jahr 2026 erwarten:
-
79 Prozent der Franchiseunternehmer ein Umsatzwachstum,
-
über 75 Prozent rechnen mit stabilen oder steigenden Gewinnen,
-
rund 50 Prozent planen Neueinstellungen.
Damit zeigt die Branche eine beeindruckende Resilienz – und bleibt ein verlässlicher Motor für Beschäftigung.
Erfolgsmodell Franchising – und warum es funktioniert
Franchisesysteme setzen auf ein klar strukturiertes Vertriebskonzept:
Einheitlicher Markenauftritt, standardisierte Abläufe und gleichzeitig unternehmerische Selbstständigkeit der Betreiberinnen und Betreiber. Das sorgt für Skalierbarkeit und Planbarkeit gleichermaßen – ein Grund für den anhaltenden Erfolg.
In Österreich sind vor allem Systeme aus der Gastronomie, Fitnessbranche, Einzelhandel und Dienstleistungssektor besonders präsent. Die bekanntesten Beispiele bleiben US-Fast-Food-Ketten, doch auch heimische Systeme gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Fazit
Mit über 12 Milliarden Euro Umsatz, steigender Beschäftigung und optimistischen Zukunftserwartungen zeigt sich:
Franchising ist längst mehr als ein Trend – es ist ein stabiler wirtschaftlicher Leistungsträger in Österreich.
Kommentar hinterlassen