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Frage der Redaktion

qimono (CC0), Pixabay
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Muss man die Diskussion zum Thema TGI AG nicht ganz anders führen? Meiner Meinung nach war es von Beginn an ein mutmaßlicher Betrug an den Kunden. Denn versprochen wurde den Kunden ja, dass sofort nach ihrer Zahlung 24-Karat-/LBMA-Gold für sie erworben und eingelagert wird.

Nun wissen wir aber offenbar, dass es dieses 24-Karat-/LBMA-Gold niemals gegeben hat. Denn inzwischen ist nur noch von Doré-Barren die Rede, die man angeblich erst im Herstellungsland verkaufen wolle, um das Geld nach Österreich und Deutschland zu transferieren und davon anschließend LBMA-Gold zu kaufen.

Für mich besteht hier ein klarer und eklatanter Widerspruch zwischen dem ursprünglichen Geschäftsmodell und der heutigen Darstellung der Realität.

Unterstellt man einmal, dass sich die TGI AG tatsächlich an ihre Zusicherung gehalten und wirklich 24-Karat-/LBMA-Gold erworben und eingelagert hätte, stellt sich doch eine ganz andere Frage: Wie wollte die TGI AG mit diesem Gold überhaupt Renditen erwirtschaften?

Ich habe bislang keinen Anleger gefunden, der der TGI AG eine Vollmacht erteilt hätte, mit diesem Gold zu handeln. Vielleicht erklärt mir einmal jemand, womit dann angeblich die hohen Gewinne erzielt worden sein sollen.

Bitte jetzt nicht wieder mit Minen oder ähnlichen Geschichten kommen. Das gab das Geschäftsmodell der TGI AG schlicht nicht her.

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