Wer dachte, SUVs seien nur für die Umwelt gefährlich, wird jetzt eines Besseren belehrt – beim Ford Bronco Sport, Escape und Kuga droht nämlich Feuer unterm Hintern. Genauer gesagt: im Motorraum.
Der US-Autohersteller Ford muss fast 700.000 Fahrzeuge zurück in die Werkstatt rufen, weil die Einspritzdüsen ihrer 1,5-Liter-Motoren zu Pyromanen neigen. Laut der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA können die Düsen Risse bekommen und den Motorraum mit Kraftstoff benetzen – quasi ein Grillanzünder ab Werk.
Betroffen sind SUV-Modelle der Baujahre 2019 bis 2024, also:
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Bronco Sport (2021–2024)
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Escape (2020–2022)
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Kuga (2019–2024)
Und weil brennende Autos offenbar schlecht fürs Image sind, hat Ford nun immerhin beschlossen, die Motorsteuerungs-Software zu aktualisieren – was klingt wie: „Wir drehen ein bisschen an der Temperatur, aber löschen tun wir erstmal nicht.“
Der Konzern schätzt die Rückrufkosten auf 570 Millionen Dollar – ein stattlicher Preis für eine unbeabsichtigte Flammen-Edition. Natürlich sei das nur eine „Sonderausgabe“, betont Ford. Kein Einfluss aufs „bereinigte Betriebsergebnis“, also keine Panik an der Börse! Naja – der Aktienkurs sank vorbörslich trotzdem um 1,9 Prozent. Offenbar sind Anleger nicht ganz so feuerfest wie die PR-Abteilung.
Bleibt zu hoffen, dass der nächste Ford-Slogan nicht lautet:
👉 „Built Ford Tough – mit Flammenmuster.“
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