In der japanischen Hafenstadt Yokohama ist es bei einem traditionellen Sommerfest zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen. Ein eigentlich festlich geplantes Feuerwerk geriet am Abend außer Kontrolle und löste Brände auf zwei Schiffen aus, von denen aus die Pyrotechnik gezündet worden war.
Nach Angaben der örtlichen Behörden fing zunächst eines der Schiffe Feuer, kurz darauf griffen die Flammen auf ein zweites über. Beide lagen in der Bucht von Tokio, unweit der dicht besuchten Uferpromenade, von der aus Tausende Zuschauer das Spektakel verfolgten.
Ursache noch unklar
Die genaue Ursache des Zwischenfalls ist bislang nicht bekannt. Erste Berichte deuten darauf hin, dass eine fehlgeleitete Rakete oder ein technischer Defekt beim Zündmechanismus der Feuerwerkskörper das Feuer ausgelöst haben könnte. Eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet.
Feuerwehr und Küstenwache waren rasch im Einsatz und konnten die Brände unter Kontrolle bringen. Verletzte wurden nach aktuellem Stand nicht gemeldet, dennoch sorgte der Vorfall für große Unruhe unter den Besuchern des Festivals.
Sommerfeuerwerke mit langer Tradition
Sommerfeuerwerke haben in Japan eine lange Tradition und ziehen jedes Jahr Millionen Menschen an. Die Veranstaltungen gelten nicht nur als kulturelles Highlight, sondern auch als logistische Herausforderung – insbesondere in dicht besiedelten Hafenstädten wie Yokohama.
Ob und wie künftige Feuerwerke in der Region von dem Vorfall beeinflusst werden, ist derzeit noch unklar.
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