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Ferrari: Von der Traumfabrik zur Knautschzone

randomwinner (CC0), Pixabay
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Mit dem spektakulären Transfer von Super-Diva Lewis Hamilton wollte Ferrari endlich die staubige Trophäenvitrine aufpolieren und eine neue goldene Ära einläuten. Stattdessen rumpeln die roten Renner nach zwei Grand-Prix-Wochenenden so orientierungslos durch die Formel 1, als hätten sie das Navi vergessen.

In Australien ging’s schon schief, doch Hamiltons Überraschungssieg im Sprint von China ließ kurz Hoffnung aufkeimen – so wie wenn man denkt, das WLAN geht wieder… nur um Sekunden später festzustellen, dass die Verbindung endgültig tot ist. Am Sonntag folgte dann die sportliche Ohrfeige: Beide Ferraris wurden disqualifiziert – Hamilton wegen zu dünner Unterboden-Pads, Leclerc, weil sein Bolide ein Kilo zu leicht war. Man munkelt, die Teamleitung hatte gehofft, mit einem bisschen weniger Gewicht wenigstens den Rückstand auf McLaren einholen zu können. Spoiler: Hat nicht geklappt.

In Italien brodelte die Pasta über. Schlagzeilen wie „Desaster“, „Alarmstufe Rot“ und „Holt die Heiligen aus Maranello“ machten die Runde. Laut Tuttosport stürzte Ferrari „in einen Abgrund, aus dem es schwer sein wird, wieder aufzustehen“ – besonders, wenn man sich selbst ständig die Beine verknotet.

Der britische Daily Mirror brachte es auf den Punkt: „Ein Wochenende voller Versprechen endete in einem Alptraum.“ Man stelle sich vor, man bestellt beim Lieblingsitaliener das Deluxe-Menü – und bekommt dann kalte Ravioli aus der Dose. So fühlt sich das wohl gerade an für die Tifosi.

Ralf Schumacher urteilte trocken: „Unfähigkeit.“ Übersetzt: Bei Ferrari fliegt bald mehr als nur ein Helm durch die Gegend. Der ehemalige Pilot glaubt, dass kein Stein auf dem anderen bleibt. Und falls doch, wird er vermutlich aus Versehen disqualifiziert.

Hamilton selbst blieb (noch) höflich, sprach von Balanceproblemen und „hoffentlich machen wir das nie wieder“. Man könnte meinen, er spricht nicht über sein Auto, sondern über einen missglückten Ikea-Bauversuch.

Mit nur 17 Punkten und mehr Fragezeichen als ein Deutschaufsatz in der sechsten Klasse dümpelt Ferrari abgeschlagen hinter McLaren herum – dort, wo einst Ruhm war, herrscht nun Rätselraten. Teamchef Vasseur versucht dennoch Optimismus zu verbreiten, klingt dabei aber wie ein Kapitän, der auf der Titanic das Wetter lobt.

Fazit: Ferrari wollte mit Lewis Hamilton das Comeback einläuten. Bekommen haben sie vorerst eine Live-Doku über kollektives Scheitern mit italienischem Flair – Titelvorschlag: Scuderia – Wenn Träume crashen.

 

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