Im Dauerkrimi um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat das FBI jetzt endgültig Klarheit geschaffen: Es gibt keinen Skandal mehr. Punkt.
Nach akribischem Durchforsten aller Daten, Festplatten, Adressbücher, Kalender, Partyfotos und Privatjets meldet das FBI stolz: Keine prominente Kundschaft gefunden! Die legendäre „Liste der Eliten“? Reine Fantasie. Alte Spekulationen? Alles Quatsch. Erpressung mit Kindersex? Ach woher! Epstein soll die ganzen Minderjährigen ganz alleine missbraucht haben – über Jahre. Ganz ohne Netzwerk, ganz ohne Komplizen.
Belege für Mitwisser? Fehlanzeige. Beweise, die ein Ermittlungsverfahren gegen irgendwen Berühmtes rechtfertigen würden? Leider nein. Dafür kann man sich sicher sein: Die Opfer sind echt. Mehr als tausend, wie das FBI betont. Details dazu? Zu sensibel, leider, keine Veröffentlichung. Datenschutz first.
Und weil Verschwörungstheorien einfach nicht totzukriegen sind, hat die Behörde jetzt auch noch ein Video aus dem Gefängnisflur veröffentlicht. Beweisstück A: In der Nacht von Epsteins plötzlichem Abgang hat niemand seine Zelle betreten. Fall erledigt.
Charmant: FBI-Vize Dan Bongino, früher selbst Hobby-Verschwörungs-Onkel am Mikrofon, hatte jahrelang raunt, Epstein sei garantiert weggeräumt worden. Jetzt, als zweithöchster FBI-Chef, sagt Bongino bei Fox News das Gegenteil: War doch Selbstmord, Leute! Hab’s jetzt überprüft! Glaubt mir doch bitte!
Ob sich das FBI damit viele Gläubige macht, bleibt offen. Immerhin wissen wir jetzt: Epstein war ein Einzeltäter mit tausend Opfern, aber null Mitwissern. Alle anderen können beruhigt weitermachen.
Bitte weitergehen, hier gibt’s nichts zu sehen.
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