Startseite Allgemeines „Familienliebe strahlte aus ihr“ – Abschied von Michele Reiner
Allgemeines

„Familienliebe strahlte aus ihr“ – Abschied von Michele Reiner

TanteTati (CC0), Pixabay
Teilen

Als die Nachricht vom Tod von Michele Reiner die Öffentlichkeit erreichte, war die Trauer groß – besonders bei denen, die sie nicht nur als Ehefrau von Regisseur Rob Reiner kannten, sondern als engagierte Kämpferin für Gerechtigkeit, Gemeinschaft und Menschlichkeit.

Eine dieser Personen ist Jae Flora-Katz, die mit Michele nicht nur eine enge Freundschaft verband, sondern auch ein gemeinsames Ziel: das Herz von Malibu zu bewahren.

Von einer Fremden zur Freundin

Im Jahr 2013 kämpfte Flora-Katz verzweifelt gegen die Gentrifizierung in Malibu. Kleine Geschäfte wurden von Immobiliengiganten verdrängt, Familienbetriebe standen vor dem Aus. Ihre letzte Hoffnung: ein Treffen mit den Reiners. Zu ihrer Überraschung öffnete sich am nächsten Tag die Haustür – und mit ihr Micheles Herz.

„Ich war keine A-Prominente, keine Hollywoodgröße. Ich war einfach nur jemand, den Michele umarmte – ehrlich, ohne Glanz, ohne Show.“

Michele Reiner: Die stille Kraft hinter großen Veränderungen

Gemeinsam mit ihrem Mann gründete Michele die Initiative „Save Malibu“, die sich für den Erhalt lokaler Strukturen einsetzte. Ihr Engagement war echt. Nicht für Stars, sondern für Nachbarn, Handwerker, Familienunternehmen – für Menschen, die sonst keine Stimme hatten.

„Wenn man Michele bekam, bekam man auch Rob. Und wenn man beide bekam – dann hatte man gewonnen.“

Dank ihrer Beharrlichkeit wurde eine Gesetzesänderung zum Schutz kleiner Betriebe in Malibu verabschiedet. Noch heute ist sie in Kraft – ein bleibendes Vermächtnis.

Mehr als nur die Frau eines Regisseurs

Michele war keine klassische Hollywood-Gattin. Sie war Fotografin, Aktivistin, Mutter, Produzentin – und die moralische Kompassnadel ihrer Familie. In ihrer Ehe mit Rob Reiner bildeten sie ein kreatives und soziales Kraftzentrum.

„Sie interessierte sich nicht für Filmpreise, sondern für Lebensleistungen. Für das, was man tat, um anderen zu helfen.“

Ihre Projekte reichten von Kinderkrankenversorgung über LGBTQ-Rechte bis hin zu sozialer Gerechtigkeit.

Eine Welt ohne Michele – schwer vorstellbar

Flora-Katz erinnert sich an ihre letzte Nachricht an Michele, am Tag ihres Todes:
„In was für einer Welt leben wir?“
Eine Antwort kam nicht mehr. Doch Micheles Leben bleibt die Antwort selbst: Eine Welt, die durch Mitgefühl, Mut und Menschlichkeit heller wurde.

„Unsere gemeinsame Menschlichkeit fragt sich: In welcher Welt leben wir? Und wir wünschen uns, wir könnten weiter in der Welt von Rob und Michele Reiner leben – magisch, gerecht und voller Liebe.“

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

ICE-Chefjurist in Minnesota tritt zurück – steigende Zahl an Einwanderungsfällen belastet Justiz

Der leitende Jurist der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) in Minnesota, Jim Stolley,...

Allgemeines

Epstein suchte offenbar Nähe zu Putin – Neue Dokumente offenbaren brisante Russland-Kontakte

Neue Dokumente des US-Justizministeriums zeigen, dass der inhaftierte US-Finanzier Jeffrey Epstein offenbar...

Allgemeines

Kongress handelt bei Wohnkostenkrise – unabhängig von Trump-Regierung

Während US-Präsident Donald Trump wiederholt angekündigt hat, die wachsende Wohnkostenkrise anzugehen, hat...