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Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Görlitz konnte durch das Cybercrime Competence Center im Landeskriminalamt Sachsen ein Tatverdächtiger ermittelt werden, der für die seit Monaten anhaltenden Fälle von telefonischer Belästigung und missbräuchlicher Verwendung von Notfallnummern veranwortlich gewesen sein soll.

Nach umfangreichen Ermittlungen und Auswertungen der Verbindungsdaten und nach Durchsuchungsmaßnahmen Mitte Oktober 2014, konnte ein 23-jähriger  Mann aus dem Landkreis Bautzen als Tatververdächtiger festgestellt werden. Ihm wird vorgeworfen, In den Jahren 2013 und 2014  in mindestens 16 000 Fällen bundesweit missbräuchliche Anrufe bei Autohäusern, Schlüsseldiensten und vor allem Abscheppdiensten getätigt zu haben.

Um die Rückverfolgung der Anrufe zu verhindern, soll der Mann die Telefonate mit unterdrückter Rufnummer und oft mit ausländischer Portierungskennung getätigt haben. Die Angerufenen sollen beleidigt sowie über Stunden hinweg immer wieder angewählt und dadurch in ihrer Erreichbarkeit stark eingeschränkt und durch die massive Belästigung hohem psychische Druck ausgesetzt worden sein. Gegen den Beschuldigten wird wegen Nachstellung ermittelt. Dies ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bedroht.

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