Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft die Sache mit der BaFin

Im Insolvenzgutachten gibt es einen sehr interessanten Passus, der unserer Redaktion in Auszügen vorliegt. Hieran sieht man deutlich die wahren Gründe, warum die Bafin auf den Plan kam. „Mit Einstellungs- und Abwicklungsanordnung vom 4. Dezember 2015 [GZ: Q 32-QF 5000- 2011/0063(39298) – Go] gab die BaFin der Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG die Einstellung des Geschäftsbetriebs teilweise auf, nämlich soweit das Kreditgeschäft im Sinne des § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 KWG dadurch erlaubnispflichtig betrieben wurde, als die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG gegen die Inpfandnahme von Inhabergrundschuldbriefen und Inhaberaktien Gelddarlehen gewährte. Zudem untersagte sie die Vergabe von nicht durch Faustpfand besicherten Darlehen.

Letzteres erfolgte, weil die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG zuvor Darlehen an das schweizerische Unternehmen Minoc AG in Höhe von € 4.760,000,00 Euro, zwei Darlehen an eigene Mitarbeiter in Höhe von € 946.515,00 (an Herrn Patrick E,) und € 210.000,00 (an Herrn Florian K.) und ein Darlehen an die mit ihr im Konzernverbund stehende Camaflobe Vermögensverwaltungs GmbH (geschäftsführende Gesellschafterin ist Frau Ingrid E., die Mutter von Herrn Patrick E.) in Höhe von € 2.940.000,00 begab.“

 

12 Kommentare

  1. Ingeborg 6. Februar 2017
  2. Ingeborg 28. Januar 2017
    • JS 29. Januar 2017
      • JS 30. Januar 2017
  3. Ingeborg 27. Januar 2017
  4. Ingeborg 27. Januar 2017
    • JS 28. Januar 2017
  5. Genau 27. Januar 2017
    • JS 27. Januar 2017
      • JS 27. Januar 2017
    • JS 31. Januar 2017
  6. JS 27. Januar 2017

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