Ein interner Machtkampf erschüttert die US-Politik: Nach der Veröffentlichung eines Memos des US-Justizministeriums zur Causa Jeffrey Epstein geraten Donald Trump und seine treuesten Anhänger erstmals ernsthaft aneinander. Die jüngsten Ermittlungen widerlegen Verschwörungserzählungen, wonach Epstein über eine Liste mächtiger Mitwisser verfügte und ermordet worden sei. Laut Memo starb Epstein durch Suizid – Beweise für eine umfassende Verschwörung fehlen. Für Trumps MAGA-Bewegung eine herbe Enttäuschung.
Die Folge: Ein offener Loyalitätskonflikt innerhalb des Trump-Lagers. Präsident Trump verteidigt das Memo öffentlich – und damit auch Justizministerin Pamela Bondi, die seit Jahren großspurig die Veröffentlichung brisanter Epstein-Dokumente angekündigt hatte. Nun bleibt der „rauchende Colt“ aus – und die Basis tobt.
Bei einer Veranstaltung in Florida machten prominente rechte Stimmen wie Megyn Kelly und Laura Ingraham Bondi für das Fiasko verantwortlich. Selbst YouTuber und konservative Influencer werfen Trump indirekt Täuschung vor. Der Ton ist ungewohnt kritisch – ein Novum für die üblicherweise bedingungslos treue MAGA-Bewegung.
Zudem brodelt es im Apparat: FBI-Vizedirektor Dan Bongino denkt laut über Rücktritt nach, nachdem es zu internen Spannungen über die Freigabe weiterer Epstein-Informationen kam. Trump selbst versuchte, am Wochenende die Reihen zu schließen, sprach Bondi demonstrativ sein Vertrauen aus – und gab ihr beim FIFA-Club-WM-Finale öffentlich den Daumen nach oben.
Doch der Imageschaden ist da: Viele Unterstützer fühlen sich verraten. Die langjährigen Versprechungen zur Epstein-Aufklärung gelten nun als heiße Luft – Verschwörungsgläubige wenden sich von Trump ab oder fordern neue Köpfe im Justizministerium.
Auch Trumps Versuch, die Schuld den „radikalen Linken“ zuzuschieben, verfängt kaum. Die zentrale Frage bleibt: Was wusste Trump, was hat er versprochen – und warum wurde nichts geliefert?
Die Epstein-Affäre wird so zum Lackmustest für die Loyalität innerhalb der Bewegung. Zum ersten Mal zeigt sich: Trump ist nicht mehr unangreifbar in der eigenen Partei. Das politische Erdbeben, das diese Akten ausgelöst haben, dürfte weit über den Sommer hinaus nachhallen – und möglicherweise das erste Anzeichen für eine post-Trump-Ära im MAGA-Lager sein.
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