Startseite Allgemeines Enteignung für’s Klima: Grüne Jugend ruft zur Revolution auf – Karl Marx nickt aus dem Jenseits zustimmend
Allgemeines

Enteignung für’s Klima: Grüne Jugend ruft zur Revolution auf – Karl Marx nickt aus dem Jenseits zustimmend

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
Teilen

Wenn’s ums Klima geht, kennt die Grüne Jugend keine Gnade. Jakob Blasel, Co-Vorsitzender der Öko-Revoluzzer*innen-Truppe, hat eine Lösung für die Klimakrise gefunden, die selbst Che Guevara leicht nervös gemacht hätte: Enteignung. Und zwar nicht von irgendwem – sondern direkt von RWE, Leag und Thyssenkrupp.

„Die drei klimaschädlichsten Konzerne Deutschlands gehören endlich dem Volk!“, erklärte Blasel im Interview mit dem Spiegel, während er vermutlich eine Solarzelle streichelte. Die Konzerne orientierten sich nur an „Profit- und Börsenlogiken“ – etwas, das im Jugendverband offenbar als schlimmer gilt als Lachgas auf dem Tempolimit.

Stattdessen sollen die Betriebe in die Hände der Verbraucherinnen und Arbeiterinnen übergehen. Denn, so Blasels ökonomisch belastbare These: „Niemand will für einen Laden arbeiten, der die eigene Zukunft zerstört.“ Außer natürlich, man möchte eine Wohnung heizen, einen Stahlträger bauen oder einfach leben – aber das sind Details.

Die Forderung nach der Enteignung klingt für Kritiker*innen wie „Verbalradikalismus“. Blasel sieht das gelassen: „Radikal ist doch nur die Klimakrise!“ Sagt er, während draußen ein Vogel an einem Windrad zerschellt.

Damit sich der gemeine Kohlekumpel nicht zu sehr grämt, verspricht der Jugendverband eine Karrieregarantie für alle fossilen Mitarbeiter – ohne Abstriche. Also quasi: Vom Hochofen direkt ins vegane Start-up oder in den Bundesforstbetrieb „Waldbaden & Windrad GmbH“.

Man müsse sich eben nur etwas umgewöhnen: Statt Kohle schaufeln eben Klimaberichte falten. Und wer Stahl kochte, kann sicher auch Linsensuppe rühren.

Fazit: Wer solche Politiker hat, der darf sich über Auswanderung wirklich nicht wundern. Während junge Talente mit technischen Abschlüssen den Flughafen suchen, bastelt die Grüne Jugend am Enteignungsspiel „Monopoly – Klimaedition“.

Übrigens: Thyssenkrupp hat sich zu den Plänen nicht geäußert – vermutlich, weil sie gerade mit dem Taschenrechner nachrechnen, wie viele Windräder es bräuchte, um einen Hochofen zu betreiben. Spoiler: Alle.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Christoph Gröner: Aufstieg, Krise und offene Fragen im Immobilienreich

Glanzvolle Auftritte, prominente Kontakte und große Visionen: Noch im Februar 2026 zeigt...

Allgemeines

Strompreis-Vergleich 2026: Grünwelt oder Octopus Energy – welcher Anbieter ist günstiger für eine vierköpfige Familie?

Steigende Energiepreise beschäftigen viele Haushalte in Deutschland weiterhin. Gerade Familien mit höherem...

Allgemeines

Handelsblatt berichtet erneut über TGI AG

Leider muss man das Handelsbattz hier korrigieren, es gab keine Bafin Warnung...

Allgemeines

WERTAG GmbH, keine Insolvenz mangels Masse

Amtsgericht Chemnitz – Insolvenzgericht Aktenzeichen: 203 IN 2035/25 In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über...