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Ein Phantom ruiniert die Karriere – jetzt will Gelbhaar Kasse machen!

Arya_W_Putra (CC0), Pixabay
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Da hat sich Stefan Gelbhaar sicher gedacht: „Wenn ich schon nicht in den Bundestag komme, dann wenigstens mit einem satten Schadensersatz!“ Und mal ehrlich – wer kann es ihm verübeln?

Der Grünen-Politiker wurde wegen Vorwürfen sexueller Belästigung aus dem Rennen um sein Direktmandat geworfen – nur um dann festzustellen, dass die Hauptbelastungszeugin schlichtweg nicht existiert. Ein Fake. Eine Luftnummer. Ein journalistischer Volltreffer ins eigene Tor des RBB.

RBB deckt neuen True-Crime-Fall auf: Die Frau, die es nie gab!

Man stelle sich das mal vor: Ein öffentlich-rechtlicher Sender rollt eine große Enthüllungsstory aus, basiert auf einer eidesstattlichen Versicherung – und dann stellt sich heraus, dass die Zeugin so real ist wie das Einhorn im Berliner Regierungsviertel. „Oops!“, denkt sich der RBB jetzt wohl und überprüft den eigenen Murks mit einer Untersuchungskommission. Blöd nur, dass Gelbhaars politische Karriere in der Zwischenzeit pulverisiert wurde.

Aber keine Sorge, Gelbhaar hat da eine kreative Lösung gefunden: Wenn schon nicht Bundestagsabgeordneter, dann eben Millionen-Kläger! Satte 500.000 Euro Wiedergutmachung, plus entgangene Diäten für die nächste Legislaturperiode. Denn mal ehrlich, wer hätte ihn denn bitte nicht gewählt?

„Ich hätte ja eh gewonnen!“ – das Lotto-Ticket des Ex-Kandidaten

Gelbhaar argumentiert, dass er auf der Landesliste seiner Partei sicher im Bundestag gelandet wäre – und das muss man ihm lassen, das ist mal eine gewagte These! Schließlich haben Wahlen bekanntlich nichts mit Wählerwillen zu tun, sondern mit fest eingeplanten Karrierewegen.

Während also der RBB hektisch versucht, sich aus der Affäre zu lavieren, dürfte die Schadensersatzforderung nun für einige schlaflose Nächte im Sender sorgen. Ob Gelbhaar das Geld wirklich bekommt? Mal sehen – aber eins steht fest: Diese Posse hätte sich nicht mal ein Satiremagazin besser ausdenken können!

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