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DS-Rendite-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility GmbH & Co. Containerschiffe KG – Wieder so ein Fond aus dem Hause Dr. Peters aus Dortmund – Nichts als Ärger für die Anleger

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Warum gibt es überhaupt noch Vertriebspartner und Anleger, die dem Unternehmen Dr. Peters aus Dortmund ihr Vertrauen, besser noch ihr Kapital geben? Nun, diese Frage können wir nicht beantworten, denn in der Finanzbranche ist nicht immer alles logisch, was so passiert. Auch der obengenannte Fonds ist einmal mit vielen Hoffnungen und Erwartungen gestartet, aber das Geld verdient hat nur wieder einmal Vertrieb und Initiator. Für die war das eine GBM (Geldbeschaffungsmaßnahme). Jetzt, nachdem das Schiff verkauft wurde, bleibt in der Bilanz ein großes Minus von fast 6 Millionen Euro liegen. In der Bilanz hört sich das dann so an: „Da die Bedingung der Bank nicht erfüllt werden konnte, wurden die Containerschiffe auf der Grundlage des Gesellschafterbeschlusses vom 29. November 2013 mit Verträgen vom 18. August 2014 (DS Activity) und 22. August 2014 (DS Agility) veräußert. Die Übergaben an die Erwerberin erfolgten am 19. August 2014 (DS Activity) und am 2. September 2014 (DS Agility). Im Zuge der Veräußerung der Containerschiffe wurde das Schiffshypothekendarlehn zurückgeführt. Mit Schreiben vom 18. August 2014 stimmte die HSH Nordbank AG, Hamburg, dem Verkauf der Schiffe zu einem Preis von jeweils TUSD 15.150 zu. Da diese Verkaufspreise nicht zur Deckung aller Bankverbindlichkeiten ausreichen, hat die Bank gleichzeitig einem teilweisen Forderungsverzicht in Höhe von maximal der in der der Vereinbarung beigefügten Cash-Flow­Rechnung (TEUR 3.413) angekündigt, um eine stille Abwicklung der Gesellschaft zu ermöglichen. Die genaue Höhe des Forderungsverzichts wurde bis zum 20. März 2015 noch nicht vereinbart.“ Nun darf man gespannt sein, wie die ehemaligen Gesellschafter dann zukünftig noch zur Kasse gebeten werden. Spätestens wenn es dann irgendwann einmal zu einer Insolvenz kommen sollte. Nun, auch das bestätigt ja den alten Spruch „Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes“. Und die Anleger haben es zumindest nicht mehr.

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