Der lang ersehnte Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas ist am Sonntag in Kraft getreten – und mit ihm die erste Freilassung von Geiseln.
Am Sonntag hat die Hamas drei israelische Geiseln an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. Diese wurden anschließend den israelischen Streitkräften (IDF) in Gaza überstellt.
Die Namen der Freigelassenen:
✔ Drei israelische Geiseln wurden befreit
✔ 90 palästinensische Gefangene werden im Austausch freigelassen
In Tel Aviv brach Jubel aus, als die Nachricht von der Freilassung die Menschenmenge erreichte. Auf einem großen Bildschirm wurde die Übertragung der Freilassung gezeigt – begleitet von Gesängen und Umarmungen.
Ein erster medizinischer Check der drei Freigelassenen ergab, dass sie sich in guter Verfassung befinden.
Dies ist erst der Beginn eines sechswöchigen Prozesses, in dem insgesamt 33 israelische Geiseln gegen knapp 2.000 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen ausgetauscht werden sollen.
Der Waffenstillstand sieht zudem vor:
✔ Teilweiser Rückzug des israelischen Militärs aus Gaza
✔ Rückkehr vertriebener Palästinenser in ihre Wohnorte
✔ Erhöhung der humanitären Hilfe für Gaza
Dennoch bleibt die Situation angespannt – viele befürchten, dass der Waffenstillstand nur eine temporäre Pause sein könnte.
Während in Israel gefeiert wird, zeigt sich in Gaza ein anderes Bild. Viele vertriebene Palästinenser kehren zurück – nur um festzustellen, dass ihre Häuser in Trümmern liegen.
„Was haben wir gewonnen? Ich hatte vier Häuser – alle sind zerstört“, sagte ein Betroffener in Rafah.
Trotz der Katastrophe verspüren einige Erleichterung: „Zum ersten Mal seit Monaten können wir schlafen, ohne Angst zu haben, dass wir am nächsten Morgen nicht mehr aufwachen.“
Auch auf politischer Ebene sorgt der Waffenstillstand für Spannungen:
✔ Drei rechtsextreme Minister in Israel sind aus Protest zurückgetreten
✔ Die Hamas betrachtet die Vereinbarung als Teilerfolg
✔ US-Präsident Joe Biden lobt die Verhandlungen, während Trump seine Beteiligung betont
Ob dieser Waffenstillstand tatsächlich eine langfristige Lösung oder nur eine kurze Atempause ist, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Die kommenden Wochen werden entscheidend sein.
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