Startseite Allgemeines Die „geografische Strukturrevolution“ in Sachsen – bald nur noch Leipzig und Dresden?
Allgemeines

Die „geografische Strukturrevolution“ in Sachsen – bald nur noch Leipzig und Dresden?

Teilen

In Sachsen denkt man offenbar groß. Sehr groß.
Genauer gesagt: nur noch in zwei Städten.

Nach einem strategischen Gedankenspiel aus der Staatskanzlei könnte der Freistaat künftig auf das reduziert werden, was wirklich zählt: Leipzig und Dresden.
Alles andere? Wird zum Bezirk. Willkommen im neuen Verwaltungslevel „Sachsen 2.0“.

Der Vorteil liegt auf der Hand:
Weniger Rathäuser, weniger Titel, weniger Dienstwagen – dafür mehr Übersicht. Und ganz nebenbei sollen Milliarden eingespart werden. Excel-Tabellen lieben diesen Trick.

Das einzige Problem:
Es gibt da noch diese hartnäckigen Oberbürgermeister und Bürgermeister, die ungern vom Chef zum „Bezirkskoordinator Süd-West 3“ umgeschult werden möchten.

So könnte Sachsen künftig aussehen

Eine klare Sache:
Links Leipzig. Rechts Dresden. Dazwischen irgendwo die Grenze – vermutlich dort, wo das WLAN schwächer wird.


🟡 Metropolregion Leipzig

(zukünftig: „Leipzig mit erweiterten Vororten“)

  • Leipzig
  • Delitzsch
  • Torgau
  • Eilenburg
  • Grimma
  • Borna
  • Markkleeberg
  • Schkeuditz
  • Taucha
  • Wurzen
  • Oschatz
  • Döbeln
  • Riesa
  • Großenhain
  • Nossen
  • Colditz
  • Bad Lausick
  • Brandis

Neu im Stadtplan:
„Leipzig-Oschatz-Ost“ und „Leipzig-Döbeln-Süd (historisch gewachsen)“


🔵 Metropolregion Dresden

(zukünftig: „Dresden und alles, was irgendwie schön aussieht“)

  • Dresden
  • Meißen
  • Pirna
  • Freital
  • Radebeul
  • Radeberg
  • Bautzen
  • Görlitz
  • Zittau
  • Hoyerswerda
  • Kamenz
  • Bischofswerda
  • Sebnitz
  • Weißwasser
  • Löbau
  • Niesky
  • Freiberg
  • Annaberg-Buchholz
  • Marienberg
  • Aue-Bad Schlema
  • Schwarzenberg
  • Stollberg
  • Glauchau
  • Limbach-Oberfrohna

Neu im Stadtplan:
„Dresden-Görlitz (mit Aussicht auf Polen)“ und
„Dresden-Erzgebirge – jetzt mit Höhenluft-Zuschlag“


Fazit

Zwei Städte, ein Bundesland, unendlich viele Bezirke.

Ob dieses Modell jemals Realität wird? Fraglich.
Aber eines ist sicher:
Die nächste Visitenkarte eines Bürgermeisters wird deutlich kürzer.

Oder wie man in Zukunft sagen wird:
„Ich bin nicht mehr Bürgermeister von Freiberg – ich bin jetzt Teamleiter Dresden-Südost-Montanregion.“

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Florida bekommt gleich zwei neue Wahrzeichen – und beide tragen den Namen Trump

In Florida wächst Donald Trumps Denkmalpflege jetzt endgültig in neue Höhen:Der US-Präsident...

Allgemeines

US Supreme Court kippt Verbot von Konversionstherapie in Colorado

Der Oberste Gerichtshof der USA hat ein Gesetz des Bundesstaates Colorado aufgehoben,...

Allgemeines

Abstiegspanik in Wolfsburg: VfL verpflichtet „Abstiegs-Experten“

Beim VfL Wolfsburg überschlagen sich derzeit die Ereignisse – und man kann...

Allgemeines

Alarm in der CDU: Plant Friedrich Merz den großen Partnertausch?

In den Fluren der Hauptstadt kursieren seit dem frühen Morgen wilde, selbstverständlich...