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Da sollen die Menschen in Ostdeutschland nicht mit dem Kopf schütteln Herr Scholz?

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Seit Jahren jammert der Westen über die „undankbaren Ossis“ und „die rechten im Osten“. Ich selber lebe als Wessi seit 20 Jahren in Leipzig und ich muss heute sagen, Leipzig ist meine Heimat geworden.

Ich komme mit den Menschen hier richtig gut klar, vielleicht auch weil ich kein „besser Wessi“ war und bin. Die Menschen in den neuen Bundesländern (dass man den Begriff nach 30 Jahren überhaupt noch im Vokabular hat?) sind ein Teil von Deutschland, unserem Deutschland, das ist bei den jungen Menschen schon angekommen, aber bei vielen älteren Menschen noch nicht. Mancher sagt sogar heute noch „Ostzone“.

Nun hat Olaf Scholz besonderen Wert auf ein, zu gleichen Teilen besetztes Kabinett in Bezug auf Männer und Frauen gesetzt. Das war sicherlich richtig, aber schaut man dann einmal genau hin, wer dann in der Regierung von Olaf Scholz vertreten ist, dann findet man da von 54 Mitgliedern insgesamt 5 Menschen aus den neuen Bundesländern.

Beschämend ist dann auch noch, dass der neue innenpolitische Sprecher der SPD Bundestagsfraktion dann mit seiner ersten Amtshandlung auf das „rechte Problem in Ostdeutschland“ hinweist. Was soll so was? Nehmt dem Typen bitte ganz schnell sein Amt wieder ab.

Sebastian Fiedler ist ungeeignet für diesen Job.

Warum gibt es nur 5 Politiker aus dem Osten in Ihrer Regierungsmannschaft Herr Scholz? Da dürfen sie sich dann auch nicht verwundert zeigen, wenn die Menschen in Ostdeutschland sich nicht verstanden fühlen, dann eben die AfD wählen, die in Ostdeutschland „den Kümmerer spielt“ wie früher die PDS. Die Menschen deshalb in die rechte Ecke oder sogar „Nazis“ zu stellen, das mit Verlaub gehört sich nicht.

Nur Menschen, die hier aufgewachsen sind, kennen die Probleme, die es in Ostdeutschland dann Vorort gibt, wenn es da dann zu wenige davon gibt, die auch in Berlin etwas zu sagen haben und etwas verändern könnten, dann ist das sicherlich kein gutes Zeichen. Da müssen Sie bitte nachbessern Herr Scholz. Dringend!

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