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Die Slowakei rückt schrittweise von ihrer Strategie landesweiter Coronavirus-Massentests ab. Gestern Abend kündigte Ministerpräsident Igor Matovic nach regierungsinternen Unstimmigkeiten an, die für das erste Dezember-Wochenende geplanten erneuten landesweiten Massentests an fast der gesamten Bevölkerung auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Der Städte- und Gemeindebund ZMOS forderte, überhaupt keine solchen flächendeckenden Tests mehr durchzuführen. Stattdessen sollten sich künftige Testaktionen auf besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen konzentrieren.

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Der Ton zwischen Österreich und Bayern in der Causa Wintertourismus wird rauer. „Halb Europa ist im Frühjahr von Ischgl aus mit infiziert worden“, sagte heute der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Dem entgegnete Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen. Das Infektionsgeschehen in Ischgl in der vergangenen Wintersportsaison sei nicht vom Skibetrieb ausgegangen. „Es kommt nicht vom Skisport“, betonte er.

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Erste Befunde von Wissenschaftlern, die in Polen einen Coronavirus-Ausbruch bei Nerzen in einer Pelztierfarm nachgewiesen hatten, haben sich nach Angaben des polnischen Agrarministeriums nicht bestätigt.

Untersuchungen des Veterinärinstituts in Pulawy hätten keine Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 nachgewiesen, sagte Landwirtschaftsminister Grzegorz Puda heute in Warschau. Nur die Ergebnisse von Untersuchungen in Laboren dieser Behörde seien anerkannt.

Am Dienstag hatte die Medizinische Universität in Danzig (Gdansk) mitgeteilt, dass bei acht Tieren eines Zuchtbetriebs in der Wojwodschaft Pommern im Westen des Landes eine Infektion mit SARS-CoV-2 festgestellt worden sei. Insgesamt habe man 91 Nerze untersucht. Eine Sprecherin der Universität wollte die Äußerungen des Landwirtschaftsministers heute nicht kommentieren.

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In Südtirol steht nunmehr das endgültige Ergebnis der Coronavirus-Massentestung fest: 362.050 Menschen nahmen an der Aktion „Südtirol testet“ teil, was rund 80 Prozent der Gesamtbevölkerung gleichkomme. „Das zeigt die unglaubliche Eigenverantwortung der Südtiroler Bevölkerung“, sagte Gesundheitslandesrat Thomas Widmann (SVP). 3.619 Testergebnisse fielen positiv aus – das entsprach einem Prozent, teilte die Landesregierung heute in einer Pressekonferenz mit.

Die Testungen in großem Ausmaß hatten in der autonomen Provinz am Freitag begonnen. Seit Montag gab es dann noch die Möglichkeit, sich bei teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten sowie Apotheken auf das Virus testen zu lassen. Die rege Teilnahme hat in Südtirol die Erwartungen der Verantwortlichen übertroffen.

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Wegen der hohen Zahl von Coronavirus-Infektionen hat die griechische Regierung den seit Anfang November geltenden Lockdown bis zum 7. Dezember verlängert. Ursprünglich sollten bereits am Montag erste Lockerungen eintreten. Die Infektionsfälle seien zwar leicht zurückgegangen, dennoch seien die Ergebnisse des Lockdowns nicht zufriedenstellend, begründete der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas heute im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERT die Entscheidung.

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In Slowenien wird das Verstoßen gegen das Versammlungsverbot in der Coronavirus-Pandemie härter sanktioniert. Künftig können Personen, die öffentliche Versammlungen während des Verbots organisieren, mit Geldstrafen von 1.200 bis 12.000 Euro belegt werden. Die Opposition wirft der Regierung von Premier Janez Jansa vor, damit gegen die Antiregierungsdemonstrierenden vorzugehen.

Sanktionen für Organisatoren von verbotenen Versammlungen werden mit Änderungen des Infektionsgesetzes eingeführt, die im slowenischen Parlament gestern Abend im Rahmen eines weiteren Hilfspakets verabschiedet wurden. Ursprünglich hatte die Regierung auch höhere Sanktionen für Verstöße gegen das Versammlungsverbot geplant.

 

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