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padrinan (CC0), Pixabay
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Die USA wollen 3,2 Mrd. US-Dollar (etwa 2,6 Mrd. Euro) in die Entdeckung und Entwicklung antiviraler Medikamente zur Behandlung der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 investieren. Der US-Immunologe Anthony Fauci stellte die Pläne heute bei einem Briefing der CoV-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses in Washington vor.

Impfstoffe bleiben eindeutig das Kernstück unseres Arsenals gegen Covid-19“, sagte er. Antivirale Mittel könnten jedoch eine wichtige Ergänzung zu Impfstoffen sein. Antivirale Medikamente stellten außerdem eine weitere „Verteidigungslinie“ gegen besorgniserregende Varianten und künftige Bedrohungen durch Viren mit „pandemischem Potenzial“ dar. Finanziert werden soll das Programm mit Mitteln aus dem „amerikanischen Rettungsplan“, einem billionenschweren Maßnahmenbündel, das der Kongress im März verabschiedet hatte.

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In Großbritannien sind heute erstmals seit Ende Februar wieder mehr als 10.000 CoV-Neuinfektionen an einem Tag verzeichnet worden. Die Behörden meldeten 11.007 neue Fälle binnen 24 Stunden. Die Delta-Variante des Virus lässt derzeit im Vereinigten Königreich die Fallzahlen wieder in die Höhe schnellen – trotz der Impffortschritte in dem Land. Die Zahl der Todesfälle bleibt hingegen niedrig. Heute wurden 19 CoV-Tote verzeichnet.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Impfstoffe auch bei der ansteckenderen Delta-Variante vor schweren Verläufen einer Covid-19-Erkrankung schützen.

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Die dritte CoV-Welle mit neuen Virusvarianten wird in Afrika zunehmend stärker. Die Zahl der Neuinfektionen steige dort jede Woche um 22 Prozent, erklärte die Regionaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Afrika, Matshidiso Moeti, heute. Sie forderte mehr Impfstofflieferungen: „Afrika braucht diese Impfdosen hier und jetzt, um die dritte Welle einzudämmen.“

In Afrika sind bisher lediglich knapp zwölf Millionen Menschen vollständig geimpft, was weniger als einem Prozent der Bevölkerung des Kontinents entspricht, so die WHO. Die Organisation verzeichnet aber eine Beschleunigung der Impfkampagne in Afrika: In den vergangenen fünf Tagen wurden mehr als fünf Millionen Dosen verimpft. Während der vergangenen drei Wochen waren es lediglich 3,5 Millionen Dosen pro Woche gewesen.

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