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moinzon (CC0), Pixabay
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Die sächsische AfD hat entschieden: Tino Chrupalla, der Mann mit dem festen Händedruck und der noch festeren Überzeugung, dass er Deutschland retten muss, führt die Partei in den Bundestagswahlkampf. Beim Parteitag in Löbau wurde der 49-Jährige – wenig überraschend – mit 416 von 435 Stimmen auf den ersten Platz der Landesliste gewählt. Wer hätte auch gedacht, dass es eine spannende Wahl werden könnte? Schließlich war Chrupalla so konkurrenzlos wie eine Currywurst auf einem Veganermarkt.

Optimismus deluxe: „Wir werden regieren!“

Vor gut 400 Mitgliedern, die sich lautstark gegenseitig zujubelten, zeigte sich Chrupalla gewohnt bescheiden: „Wir werden regieren – in Sachsen, im Bund und in Deutschland.“ Ein Satz, der ungefähr so realistisch klingt wie „Ich werde nächste Woche Astronaut“. Aber hey, Träume sind wichtig! Und wenn man schon mal auf einer Bühne steht, warum nicht gleich die große Ansage machen?

Das Ziel zur Bundestagswahl sei laut Chrupalla „über 20 Prozent“. Warum er sich ausgerechnet diese Zahl ausgesucht hat, bleibt sein Geheimnis – vielleicht, weil 50 Prozent selbst in den kühnsten AfD-Träumen doch ein bisschen zu hoch gegriffen wären. Aber wie sagt man so schön: Ein realistisches Ziel ist langweilig, ein ambitioniertes Ziel ist eine Schlagzeile.

435 Stimmen, 416 Ja – ein „Triumph“ der Demokratie

Man muss der sächsischen AfD lassen: Sie versteht es, Wahlen spannend zu gestalten. 416 von 435 gültigen Stimmen für Chrupalla – das klingt fast wie in einer alten sowjetischen Wahlurne. Und wer die restlichen 19 Personen waren, die sich offenbar „versehentlich“ für einen anderen Kandidaten entschieden haben, bleibt unklar. Vielleicht waren es die Kellner, die zufällig im Raum standen.

Löbau: Der neue Nabel der Weltpolitik

Dass die Wahl in Löbau stattfand, ist natürlich kein Zufall. Wo sonst könnte die sächsische AfD besser demonstrieren, dass sie den „wahren Volkswillen“ verkörpert, als in einer Stadt, die man auf der Landkarte nur mit einer Lupe findet? Aber hey, der Saal war voll, die Stimmung bombastisch, und man fühlte sich für einen Moment wie auf einem politischen Coachella – nur mit mehr Deutschlandfahnen und weniger Glitzer.

Fazit: Chrupalla macht Ansagen – und Deutschland schaut zu

Tino Chrupalla hat es wieder einmal geschafft, sich selbst und seine Partei als unvermeidbare Macht darzustellen – zumindest in den eigenen Reihen. Ob die Realität diese Begeisterung teilt, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Die AfD wird auch weiterhin alles tun, um in den Schlagzeilen zu bleiben – egal, ob mit großen Worten oder kleinen Wahlergebnissen.

Also, liebe Sachsen, stellt euch schon mal darauf ein, dass die kommenden Wochen im Wahlkampf bunt werden – oder zumindest in den Farben Schwarz, Rot und Gold.

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