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Britischer Mann verliert fast 4.000 Euro an „Catfish“-Betrügerin

No-longer-here (CC0), Pixabay
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Peter* aus Essex glaubte, nach einer längeren Pause endlich wieder die Liebe gefunden zu haben. Auf einer Dating-App lernte er eine angebliche Krankenschwester namens „Charlotte“ kennen – jung, sympathisch, mit großen braunen Augen und einer offenen, warmherzigen Art.

Schon beim ersten Austausch spürte Peter eine Verbindung. Über WhatsApp-Nachrichten und Sprachnachrichten tauschten sie sich über ihre Berufe, ihren Alltag und persönliche Interessen aus. „Charlotte“ schickte Fotos von einer lächelnden jungen Frau in blauer Krankenschwesternuniform und mit geflochtenen Haaren – angeblich während ihrer Arbeit aufgenommen. Peter antwortete mit Bildern aus seinem eigenen Leben.

Das perfekte Bild

„Charlotte“ erzählte, sie stamme aus einer wohlhabenden Familie, ihr Vater besitze einen Bauernhof. Sie sprach von ihrem Pferd und ihrer Vorliebe für Designerhandtaschen. Für Peter schien sie die perfekte Partnerin zu sein. Er berichtete sogar seiner Mutter und seiner Schwester, dass er nun jemanden online kennenlerne.

Die Wahrheit kommt ans Licht

Ein Jahr später brach die Illusion zusammen: Hinter „Charlotte“ steckte nicht die liebevolle Krankenschwester, sondern die Serienbetrügerin Kerry Gray. Sie hatte Peter über Monate hinweg systematisch getäuscht – und ihm insgesamt fast 3.500 Pfund (rund 4.000 Euro) abgenommen.

Gray hatte mit ihrer erfundenen Identität Vertrauen aufgebaut, um Geld zu erschleichen. Der Betrug flog schließlich auf, als Unstimmigkeiten in ihren Geschichten und Beweisen zu Tage traten.

„Catfishing“ – eine wachsende Gefahr

Der Fall zeigt, wie professionell manche Betrüger im Internet vorgehen. Beim sogenannten Catfishing geben sich Täter als andere Personen aus, oft unter Nutzung gestohlener Fotos, um emotionale Bindungen aufzubauen und ihre Opfer finanziell auszunehmen.

Experten raten:

  • niemals Geld an Online-Bekanntschaften zu überweisen,

  • die Identität neuer Kontakte möglichst früh zu verifizieren,

  • auf Warnsignale wie Ausreden bei persönlichen Treffen oder inkonsistente Geschichten zu achten.

*Name geändert

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