Nach dem Wahlsieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl hat die Kryptowährung Bitcoin einen historischen Höchststand erreicht. Gestern durchbrach der Kurs erstmals die 90.000-Dollar-Marke (etwa 85.000 Euro), nachdem er am Wochenende bereits die Schwelle von 80.000 Dollar überschritten hatte. Am Nachmittag kletterte der Wert sogar auf über 93.000 Dollar.
Noch am Wahltag, vor einer Woche, lag der Bitcoin-Kurs unter 70.000 Dollar. Doch mit Trumps Sieg am 5. November nahm der Kurs sprunghaft zu. Der Grund: Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, die Regulierung von Kryptowährungen deutlich zu lockern. Er versprach, die USA zum globalen Dreh- und Angelpunkt für Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte zu machen.
Damit schlägt Trump einen völlig anderen Kurs ein als sein Vorgänger Joe Biden, dessen Regierung sich für eine strengere Regulierung von Kryptowährungen starkgemacht hatte. Kryptowährungen ermöglichen Zahlungsverkehr ohne die Kontrolle durch traditionelle Banken – ein Vorteil für viele, aber ein Risiko, das Biden eindämmen wollte. Trumps Pläne hingegen dürften der Branche weiteren Auftrieb geben und Investoren anziehen, die auf weniger Regulierung und größere Freiheiten hoffen.
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