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Benjamin Kühn und ADCADA.healthcare………das sollten sie lesen!

DarkoStojanovic (CC0), Pixabay
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12 % Zinsen, 12 Monate Laufzeit, erstrangige Sicherheit und auch noch der große Spender.

Ich weiß nicht, ob man sie möglicherweise für „verrückt erklären soll“, oder aber ob man ihnen ein Kompliment machen muss? Wer ein Geschäft gefunden hat, wo dann fast 30 % Rendite herauskommen, da habe ich dann wirklich Respekt.

Nun fragen sie sich wie ich auf 30 % komme. Ganz einfach, zunächst einmal die Zinsen, das was sie noch stiften wollen und natürlich auch die, allerdings von mir geschätzten, Vertriebskosten.

Egal, es ist ein Angebot, das sie mit „erstrangiger Sicherheit anbieten“, eigentlich schier unglaublich, denn erstrangige Sicherheit ist ja nun ein Begriff aus dem Immobilienbereich.

Erstrangige Sicherheit wiederum nennt man bei den Banken das, wenn man nicht mehr wie 70 % des tatsächlichen Substanzwertes einer Immobilie dann auch als Kredit herausgibt.

Nun müsste man einmal klären, was sie mit „erstrangig besichert“ meinen. Kann natürlich möglicherweise auch eine Immobilie sein, wo dann Anleger mit 10 Millionen im ersten Rang stehen könnten, die Immobilie möglicherweise aber nur 100.000 Euro tatsächlichen Wert hat. Eintragen im ersten Rang können sie ja viel. Dann wäre aber der Begriff mit der Sicherheit irgendwie ad absurdum geführt.

Nun reden Sie in Ihrer Werbung auch von einer Anleihe. Hm, ich finde dazu keinen Prospekt, den ihnen irgendeine Finanzmarktaufsicht genehmigt hat. Wenn es den gibt, dann einfach mal auf der Homepage hochladen. Wäre toll.

Was für mich aber auch ein Novum ist, ist, dass man bei dieser Anleihe schon mit 100 Euro dabei sein kann. Klar, sie wollen sicherlich auch etwas für die „kleinen Leute“ tun, damit die auch Corona-Krisengewinner sind. Prima!

Nun mache ich mir aber Gedanken darüber, sehr geehrter Herr Kühn, was sie eigentlich nicht können. Gastronomie, Immobilien, Mode und jetzt noch Schutzmasken. Alle Achtung, das habe ich in ihrem zarten Alter nicht auf die Reihe bekommen. Respekt!

Nun unterstellen wir mal, dass sie sich da know how eingekauft haben, was ja durchaus möglich ist. Da würde mich aber mal interessieren, wem sei dann, wenn die Masken fertig sind und verkauft werden könnten, diese mit einem ordentlichen Gewinn verkaufen wollen?

Ich gehe natürlich davon aus, dass ihre Masken den Standard Schutzklasse FFP2 oder FFP3 erfüllen, damit die überhaupt Sinn machen.

Sie sehen, da bleiben Fragen offen, die ihnen dann vielleicht auch der eine oder andere kluge Anleger stellt. Vielleicht legt der ja dann auch bei ihren Antworten den Hörer auf. Das wäre dann „sauschlau“.

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