Während die USA am Labor Day traditionell Burger grillen und Patriotismus in Dosen servieren, gab es in Chicago statt Hotdogs diesmal heiße Parolen: Tausende Menschen protestierten gegen Präsident Trumps neueste Reality-Show namens „ICE-Razzien mit Special Guests: Nationalgarde und Marines“.
Die Demonstrierenden – bewaffnet mit Plakaten, Gesängen und vermutlich der letzten verbliebenen Hoffnung auf Demokratie – marschierten durch die Innenstadt. Ihr Ziel: zeigen, dass Chicago mehr ist als eine Zielscheibe für Bundesbeamte mit Migrationsphobie.
„Dies ist die Stadt, die das Land verteidigen wird!“, rief Bürgermeister Brandon Johnson, dabei wahlweise an eine historische Revolution oder ein Marvel-Finale erinnernd.
Während anderswo ICE-Mitarbeiter bereits Häuser durchsuchen wie schlechte Detektive auf Speed, zeigte sich Chicago entschlossen: Keine Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden, kein Kniefall vor Washington – schließlich ist man hier eine „Sanctuary City“, kein Franchise der Grenzschutz-Festspiele.
Präsident Trump, offenbar fest entschlossen, den Nationalfeiertag mit einem neuen Eintrag in der Kategorie „autoritärer Aktionismus“ zu würzen, hatte angekündigt, ICE-Beamte und Nationalgardisten in Städte zu schicken, die nicht nach seiner Pfeife tanzen. Chicago antwortete – höflich, aber bestimmt – mit einem schallenden „Nicht mit uns!“ und einem juristischen Vorschlaghammer.
Fun Fact: Marines gegen Migranten – ein Konzept, das klingt wie ein überproduzierter Netflix-Film, ist aber offenbar Teil der realen Politik 2025.
Während die Nationalgarde weiter brav ihre Marschbefehle poliert, bereiten Chicago und der Bundesstaat Illinois Klagen vor. Parallel dazu basteln sie vermutlich auch schon an neuen Schildern: „Willkommen in Chicago – bitte ICE draußen lassen.“
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