Neue Tools versprechen, dass künftig jeder eigene Apps erstellen kann – doch Experten sehen Grenzen.
Noch vor wenigen Jahren war die Entwicklung von Apps Spezialisten vorbehalten. Inzwischen ermöglichen KI-gestützte Plattformen auch Einsteigern, eigene Anwendungen zu erstellen – oft direkt im Browser und ohne Programmierkenntnisse.
Ein Beispiel ist das Tool „Kineto“, mit dem Nutzer per Beschreibung einfache Programme wie Lern-Apps oder Tools erstellen können. Die KI übernimmt große Teile der Entwicklung, dennoch bleibt ein iterativer Prozess aus Testen und Nachbessern notwendig.
Die Ergebnisse wirken oft bereits ausgereift, doch komplexere Anwendungen erfordern weiterhin deutlich mehr Aufwand und technisches Verständnis.
Während Befürworter darin eine Demokratisierung der Softwareentwicklung sehen, bleiben Fachleute skeptisch. Zwar könne KI kreative Prozesse erleichtern, doch einfache Apps könnten durch die leichte Verfügbarkeit an Wert verlieren. Zudem bleibe es schwierig, qualitativ hochwertige und erfolgreiche Anwendungen zu entwickeln und am Markt zu platzieren.
Die Entwicklung zeigt dennoch einen klaren Trend: Die Hürden für digitale Kreativität sinken – auch wenn echte Innovation weiterhin Erfahrung und Tiefe erfordert.
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