Anschlag in Kabul

Am Samstag sprengte sich ein einzelner Selbstmordattentäter in der afghanischen Hauptstadt in die Luft – und richtete ein verheerendes Blutbad an.

Bei dem Attentat wurden insgesamt 17 Personen getötet, darunter 13 US-Soldaten, die der Schutztruppe Isaf angehörten. Nie zuvor konnten bei einem Attentat mehr Soldaten der Truppe auf einmal getötet werden. Die Taliban bekannte sich zu dem Anschlag.
Nicht nur dieses Attentat weckt erneut Zweifel daran, ob Afghanistan bis Ende 2014 stabil genug für einen Abzug der Nato-Kampftruppen sein wird. Beunruhigende Nachrichten kamen am Samstag auch aus anderen Landesteilen. Im Osten des Landes sprengte sich eine Frau in die Luft, sie verletzte zwei Polizisten. Selbstmordattentäterinnen sind extrem selten in Afghanistan.

Kommentar hinterlassen