Auf den Bahamas wird derzeit nach einer US-Amerikanerin gesucht, die nach Angaben ihres Ehemanns während einer Bootsfahrt über Bord gegangen sein soll.
Wie die Royal Bahamas Police Force am Montag, dem 6. April, mitteilte, seien die Frau und ihr Mann am Samstagmorgen, 4. April, gegen 7.30 Uhr Ortszeit von der Insel Hope Town mit einem kleinen, etwa 2,40 Meter langen Beiboot mit festem Boden aufgebrochen. Ziel sei die nahegelegene Insel Elbow Cay gewesen.
Laut Polizei gab der Ehemann an, seine Frau sei während der Überfahrt ins Wasser gefallen – und habe dabei die Bootsschlüssel bei sich gehabt. Dadurch sei der Motor des Bootes ausgegangen.
Nach seinen Angaben wurde die Frau anschließend von starken Strömungen aufs offene Meer hinausgetrieben. Er habe sie schließlich aus den Augen verloren, bevor es ihm gelang, das kleine Boot mit Muskelkraft ans Ufer zu paddeln.
Der Mann erreichte laut Polizei erst am frühen Sonntagmorgen, 5. April, gegen 4 Uhr, den Marsh Harbor Boat Yard in Marsh Harbor. Dort sprach er offenbar eine vorbeikommende Person an, die schließlich die Behörden informierte.
Suche läuft weiter
Die Polizei machte bislang keine Angaben zur Identität der Frau oder dazu, aus welchem US-Bundesstaat das Paar stammt.
Die Suche nach der Vermissten dauert derzeit an.
Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht veröffentlicht.
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