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AHR Vermögensverwaltung GmbH- Bilanzgewinn 206 Euro

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Zumindest kein Minus in der Bilanz, so könnte man die Bilanz einmal Positiv sehen, aber das ist natürlich kein Ergebnis wo ein Unternehmen mit zufrieden sein kann, denn solche Minigewinne lassen dann keine Investitionen in ein Unternehmen zu. Solche Minigewinne zeigen aber auch, das es in dem Unternehmen noch viel zu tun gibt.Packen wir es an, so sollte die Devise in diesem Unternehmen dann sein.

Ahr Vermögensverwaltung GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1.1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Nach Einschätzung von Fachleuten befindet sich die Welt gegenwärtig in einer historischen Phase des Umbruchs, des Übergangs der Bereinigung und der Anpassung, der 5. dieser Qualität seit 1780. Diese Umbruchsphase ist geprägt von einer Vielzahl außerordentlicher Ungleichgewichte, allen voran eine Ver-/Überschuldung von Systemen und Haushalten, die historisch ohne Beispiel ist. Mit mehr als 300 Prozent Schulden (alle Haushalte) bezogen auf ihr BIP („Umsatz“), ungedeckten Staatsverbindlichkeiten von 400 bis 800 Prozent und sonstigen, offenen Zahlungs- und Leistungsversprechen, allen voran solche im Zusammenhang mit sogenannten derivativen Geschäften von geschätzt 1^15 US-Dollar, bewerten Fachleute Systeme und zu viele Haushalte der Welt („Welt AG“) als erdrückend überschuldet und kollapsgefährdet.

Derzeit werden die Folgen der wachsenden Ver-/Überschuldung immer deutlicher spürbar. In zunehmendem Maße erscheinen auch zu viele Unternehmen der globalen Banken- und Finanzindustrie als Folge einer außerordentlichen Ver-/Überschuldung zumindest unter Zugrundelegung klassischer Bewertungskriterien als insolvent oder insolvenzgefährdet. Vergleichbares gilt für eine wachsende Anzahl von Staatshaus-halten. Bis dato konnte die Politik Zentralbanken als Liquiditätsspender (Schöpfung real ungedeckten Geldes aus dem Nichts) hilfreich heranziehen. Soweit erkennbar setzt die Politik auch weiterhin auf ein derartiges Mitwirken von Zentralbanken. Nach Einschätzung von Fachleuten wird auch eine Fortsetzung der zwischenzeitlich als de facto unbeschränkt erscheinenden Geld-/Kreditschöpfung aus dem Nichts dauerhaft nicht helfen, einen umfassenden Kollaps überschuldeter Systeme und Haushalte zu vermeiden.

Märkte bzw. Anleger thematisieren zwar Probleme aus und im Zusammenhang mit den zuvor angesprochenen Umständen.

Indes erscheint die Bereitschaft zumindest der überwiegenden Anzahl der Finanz-marktakteure wie auch der Haushalte der Realwirtschaft bis dato nach wie vor hoch zu sein, Risiken im Zusammenhang mit einer übermäßigen und de facto nach wie vor wachsenden Verschuldung von Systemen und Haushalten zu ignorieren. Die bis dato und de facto festzustellende Abkoppelung der Finanzmärkte von der Realwirtschaft und bisher im Ergebnis wachsende Kapazitäten in der Realwirtschaft sprechen dafür. Finanzmarktteilnehmer und Verantwortliche der Realwirtschaft scheinen mehrheitlich wachsende, geopolitische Risiken gegenwärtig noch zu ignorieren.

1.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung, Produktion und Beschaffung:

1.2.1. Darstellung der Geschäftsentwicklung:

Im Jahre 2014 konnte ein bescheidener Jahresüberschuss erwirtschaftet werden. Die Bilanzsumme hat sich auf 83 TEuro (2013: 84,0 TEuro) (gerundete Werte) ver-mindert.

Wir gehen für die Folgezeit angesichts der Rahmenbedingungen von einer lang-samen, indes kontinuierlichen Steigerung unseres Erfolges aus.

1.2.2. Produktpolitik:

Ein Unternehmen wie das unsrige ist nicht in der Lage, eigenständig neue Produkte zu entwickeln. Allerdings erwarten wir auf der Grundlage eines mit dem Kunden abzustimmenden, strategischen Vorgehens, basierend auf einer ganzheitlichen Betrachtung des Kundenvermögens, sowie mit darauf abgestimmten Leistungen (Maßschneiderei) unter besondere Berücksichtigung der Erfordernisse bzw. Heraus-forderungen dieser historischen Umbruchsphase zumindest aus strategischer Sicht Erfolge zu Gunsten der Kunden realisieren zu können, die minimal einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Kaufkraft der Kundenvermögen leisten können.

1.2.3. Wirtschaftlichkeit

Unser Unternehmen hat auch im Berichtszeitraum 2014 mit einem Minimum an Personal die ausgewiesenen, wirtschaftlichen bzw. tatsächlichen Leistungen er-bracht. Möglichkeiten der Kostenersparnis wurden genutzt. Ein nennenswertes, weiteres Rationalisierungspotential mit dem Ziel der Steigerung der Wirtschaftlichkeit war im Berichtszeitraum nicht erkennbar.

1.3. Investitionen

Wesentliche Investitionen, gleich welcher Art, wurden im Berichtszeitraum nicht vorgenommen.

Etwaige Beteiligungen unseres Unternehmens, gleich welcher Art, bestanden nicht bzw. waren auch nicht Gegenstand von Investitionsüberlegungen oder -entschei-dungen.

1.4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben:

Unser Unternehmen ist seit jeher bemüht, die Finanzierung etwaiger Investitionen aus Eigenkapital zu bestreiten. Schon mangels notwendiger und damit nicht vollzogener Investitionsentscheidungen bestand im Berichtszeitraum grundsätzlich über den bis dato genutzten Rahmen hinaus kein zusätzlicher Mittel- bzw. Kapitalbedarf. Somit bestand auch keine Veranlassung, über etwaige Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben nachzudenken.

Im Berichtszeitraum bestand mangels Wahrnehmung entsprechender Geschäfte auch keine Notwendigkeit, über Strategien zur Absicherung gegen Währungs-, Zins- und Kursrisiken nachzudenken bzw. solche in praxi umzusetzen.

1.5. Personal- bzw. Sozialbereich

Unser Unternehmen beschäftigte im Berichtszeitraum lediglich Frau Angelika Ahr als festangestellte Mitarbeiterin.

Frau Ahr führt das Unternehmen mit Erfolg seit 1994 und vermag den Anforderungen, die sich aus dem gegenwärtig noch vergleichsweise geringen Geschäftsumfang ergeben, ohne weiteres allein gerecht zu werden.

Frau Ahr hat im Berichtszeitraum keine besonderen Vergütungen, wie z.B. Gewinn-beteiligung, Prämien etc., erhalten. Betriebliche Sozialleistungen wurden nicht gewährt.

Es wird eine kontinuierliche Steigerung des Geschäftsvolumens angestrebt.

Den damit etwa einhergehenden, zusätzlichen Aufwand an Personal werden wir rechtzeitig prüfen. Wir erwarten aus der Steigerung des Geschäftsvolumens grundsätzlich auch eine kontinuierliche Verbesserung der Gewinnsituation. Hiervon sollten Mitarbeiter profitieren.

1.6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres:

Wichtige Ereignisse sind nicht eingetreten, besondere Handlungsbedürfnisse haben sich nicht ergeben. Bedeutsame Verträge, gleich welcher Art, wurden weder geschlossen noch aufgehoben bzw. beendet.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage:

Das Unternehmen wies zum Ablauf des Berichtszeitraumes 2014 einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,2 TEuro (2013: 0,1 TEuro) auf. Es handelt sich um gerundete Angaben. Mit notarieller Urkunde vom 15.08.2003 wurde eine Kapitalerhöhung auf 35.500,– Euro beschlossen. Bis dato vorgetragene Gewinne wurden auf der Grundlage des Gesellschafterbeschlusses vom 15.07.2004 in eine Rücklage eingestellt. Gleiches gilt für die Gewinne, die in den Wirtschaftsjahren danach erwirtschaftet wurden. Der Gewinn des Wirtschaftsjahres 2014 soll ebenfalls den Rücklagen zugeführt werden.

Die Anforderungen des § 10 Abs. 9 KWG konnten eingehalten werden.

Im Berichtszeitraum haben sich innerhalb der Bilanzstruktur keine bedeutsamen Veränderungen ergeben.

Mit den gebildeten Rückstellungen ist erkennbaren Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen worden.

Die übrigen Vermögensgegenstände wurden vorsichtig bewertet.

2.2. Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens war im Berichtszeitraum stets in hinreichendem Maße gegeben. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass ein mit der Hausbank abgesprochenes Kreditengagement, das per Jahresultimo 2014 mit rund 3.000,00 Euro valutierte, in Anspruch genommen wurde.

Wir erwarten nach wie vor, auf Dauer etwaige Finanzierungsbedürfnisse unseres Unternehmens zumindest wesentlich mit Eigenkapital befriedigen zu können.

2.3. Ertragslage

Der Umsatz des Berichtsjahres ist geprägt durch das Erlösaufkommen aus der vermögensverwaltenden Tätigkeit.

Der Jahresüberschuss 2014 hat sich im Verhältnis zum Jahr 2013 von 0,1 TEuro auf 0,2 TEuro (gerundete Angaben) erhöht.

Zum Ergebnis 2014 im Einzelnen:

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen nahmen um rund 11% von 54,0 TEuro auf 60,0 TEuro (gerundete Angaben) zu.

Die darin enthaltenen Personalaufwendungen veränderten sich mit 7,2 TEuro gegenüber 2013 mit 7,1 TEuro (gerundete Angaben) kaum.

Insgesamt nahmen die Erträge (GuV-Positionen: „Zinserträge, Provisionserträge, sonstige betriebliche Erträge“) von 55,6 TEuro (gerundete Angaben) im Jahre 2013 auf 61,0 TEuro (gerundete Angaben) im Jahre 2014 und damit um rund 9,7% zu.

Auf der anderen Seite nahm der Gesamtaufwand (GuV-Positionen: „Zinsaufwen-dungen, allgemeiner Verwaltungsaufwand, Abschreibungen auf Sachanlagen, sonstige, betriebliche Aufwendungen“) von 55,5 TEuro in 2013 um rund 9,2% auf 60,6 TEuro (gerundete Angaben) in 2014 zu.

Der Steueraufwand gemäß GuV war im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr mit 0,1 TEuro (gerundete Angaben) unverändert.

Insgesamt ergibt sich für 2014 ein Jahresüberschuss von 0,2 TEuro (gerundete Angaben) gegenüber dem Jahresüberschuss des Jahres 2013 von 0,1 TEuro (gerundete Angaben).

Das Ergebnis ist in Anbetracht der gegebenen bzw. geschilderten Rahmenbe-dingungen als positiv zu bezeichnen. Der Jahresgewinn soll den Rücklagen zugeführt werden.

3. Hinweise für künftige Entwicklungen und auf wesentliche Risiken:

3.1. Voraussichtliche Entwicklungen:

In dieser Phase des Umbruchs, des Übergangs, der Bereinigung und der Anpassung gewinnt der bereits in Gang gekommene Bereinigungsprozess schon durch die wachsende Ver-/Überschuldung zu vieler Systeme und Haushalte erwartungsgemäß an Energie. Gleichzeitig erscheinen Politiker weltweit nach wie vor bemüht, diesen volkswirtschaftlich grundsätzlich sinnvollen und aus strategischer Sicht für die ge-samte Welt („Welt AG“) unerlässlichen Bereinigungsprozess auch weiterhin hemmen zu wollen. Zu diesem Zweck sind sie, soweit erkennbar, auch weiterhin bereit, eine real ungedeckte Geld- bzw. Kreditschöpfung durch Zentralbanken betreiben zu lassen, die de facto keine festen Limits mehr berücksichtigt. Hinzu tritt de facto eine große bis wachsende, politische Einflussnahme auf Finanz- und Realmärkte.

Der gegenwärtige Umbruchsprozess ist, aus geschichtlicher Sicht einmal mehr, von einer Vielzahl außerordentlicher und wachsender Ungleichgewichte geprägt, die gegenwärtig weiter wachsen, indes dringend der Bereinigung bedürfen. Anzahl, Größe und Verbundenheit aktuell infrage kommender und zu bereinigender Ungleich-gewichte sind in jeder Hinsicht historisch einmalig. In zunehmendem Maße zeichnet sich ab, dass infrage kommende Ungleichgewichte nur noch schadenauslösend miteinander stehen oder fallen können.

Wissenschaftlich aufgearbeitete, 800 Jahre Wirtschaftsgeschichte zeigen:

Außerordentliche Ungleichgewichte geraten spätestens in Umbruchsprozessen wie aktuell außer Kontrolle und werden sodann unter Hinterlassung umfassender Systembrüche und außerordentlicher Schäden zu Lasten von Systemen, Haushalten und Vermögen gewaltsam bereinigt.

Das gegenwärtig größte Ungleichgewicht mit dem zugleich größten, negativen Wirkungspotential dürfte im Zusammenhang mit der wachsenden Ver-/Überschuldung globaler Finanzsysteme und Haushalte zu sehen sein – es wird auf die Ausführungen unter 1.1. verwiesen. Diese Verschuldung ist auf der Grundlage des gegenwärtig noch gültigen Papierwährungsstandards zustande gekommen und hat zwischen-zeitlich zu einer außerordentlichen Verschuldungs- und Vertrauenskrise geführt.

Aus geschichtlicher Sicht ist zu erwarten, dass der aktuelle, politische Umgang mit dieser Verschuldungs- und Vertrauenskrise wie auch die weiter zunehmende Belastung des derzeit noch gültigen Papierwährungsstandards früher oder später zu einem derart eklatanten und abrupt offenbar werdenden Vertrauensverlust führen werden, so dass am Ende der Bestand des gegenwärtigen Papierwährungsstandards in seiner Gesamtheit infrage stehen dürfte. Nicht hinreichendes Vertrauen in einen real ungedeckten Währungsstandard, wie es der gegenwärtig global praktizierte Papierwährungsstandard ist, ist, auch dies zeigt die Geschichte, regelmäßig Auslöser des Kollapses lebenswichtiger Systeme mit schadenbegründenden Folgen.

Gegenwärtig bereits sind als Folge der sich aktuell weiter ausbreitenden Verschuldungs- und Vertrauenskrise Verluste in zumindest hoher, einstelliger Billionengrößenordnung allein zu Lasten der europäischen Banken- und Finanzindustrie nicht mehr auszuschließen. Als Folge eines umfassenden Systembruchs/-kollapses dürfte die globale Banken- und Finanzindustrie und damit betroffene volkswirtschaftliche Systeme Schäden in derzeit noch kaum abschätzbarem Billionen-umfang hinzunehmen haben. Der Bestand betroffener, volkswirtschaftlicher Systeme, Unternehmen der Banken- und Finanzindustrie wie auch, schon als Folge der volks-wirtschaftlichen Scharnierfunktion von Banken, betroffener Unternehmen der Real-wirtschaft dürfte dann zumindest ernstlich infrage stehen.

Nachteile und Schäden, die unvorbereitete Vermögen dann hinzunehmen haben, sind gegenwärtig kaum quantifizierbar, dürften sich indes am Ende als ruinös zu Lasten betroffener Haushalte bzw. zu Lasten der ihnen zuzurechnenden Vermögen erweisen.

Wir haben in den vergangenen Jahren auch an dieser Stelle wiederholt auf zuvor angesprochene Entwicklungen hingewiesen und sind daher auch durch den bisherigen Entwicklungsfortschritt, allen voran die Entwicklung der Ver-/Überschuldung betroffener Systeme und Haushalte und der damit einhergehenden Verschuldungs- und Vertrauenskrise, nicht überrascht worden.

Wir machen in diesem Umfeld in Anbetracht erkennbarer bzw. absehbarer Entwicklungen seit Jahren ein defensives Vorgehen zur Grundlage unserer Unternehmensentscheidungen wie auch zur Grundlage der von uns zu Gunsten Dritter zu erbringenden Vermögensverwaltungsleistungen. Dies geschieht beides mit dem primären Ziel, den Bestand und damit die Kaufkraft betreuten Kundenvermögens wie auch denjenigen des eigenen Vermögens zu sichern.

Wir halten dieses defensive Vorgehen nicht nur für wesentlich ursächlich dafür, dass sowohl unseren Kunden wie auch uns bis dato unangenehme Überraschungen, allen voran Vermögensverluste, erspart geblieben sind. Dieses defensive Vorgehen ist aus

unserer Sicht auch eine gute Voraussetzung dafür, dass Kunden, ihre Vermögen wie auch unser Unternehmen von den Konsequenzen aus absehbaren, schadensträchtigen und ruinösen Entwicklungen der nahen bis mittleren Zukunft zumindest weitgehend verschont bleiben können.

Zudem befähigt dieses Vorgehen unsere Kunden wie auch uns voraussichtlich, als Gewinner aus Entwicklungen, die diese historische Phase des Umbruchs, des Übergangs, der Bereinigung und der Anpassung prägen bzw. erst recht prägen werden, hervorzugehen.

Wir sehen uns auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt in unserer Auffassung bestätigt, strategisch gut positioniert zu sein, um auch in den vor uns liegenden, voraussichtlich sehr schwierigen Jahren der Bereinigung und Anpassung außerordentlicher Ungleichgewichte frei von unnötigem Ballast erfolgreich arbeiten zu können.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes zeichnen sich erwartungsgemäß weitere Bereinigungsexzesse an Finanz- und Realmärkten ab. Diese dürften unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus 800 Jahren Finanzgeschichte und nach Einschätzung unabhängiger Fachleute zu den heftigsten der vergangenen Jahrhunderte zählen. Bereinigungsexzesse, wie dargelegt, können in diesem Umfeld jederzeit und mindestens bei Verkettung unglücklicher Umstände (‚worst case‘) zu einem umfassenden, globalen Systemkollaps und zu daraus resultierenden Schäden führen.

Gleichwohl gilt: Derartige Exzesse mögen die Realisierung des von uns angestrebten Erfolges bis auf weiteres hemmen. Verhindern können sie ihn nicht.

Für das Jahr 2015 gehen wir zunächst von einem Jahresüberschuss bzw. einem positiven Beitrag zur Eigenkapitalbildung des Unternehmens aus.

3.2. Etwaige bestandsgefährdende Risiken und etwaige sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage:

Während des Berichtszeitraumes waren derartige Risiken nicht erkennbar.

Zu viele Unternehmen der globalen Banken- und Finanzindustrie erscheinen gegen-wärtig bereits überschuldet. Das Volumen von zu Gunsten von Anlegern aktuell geltend gemachten und wahrscheinlich in naher bis mittlerer Zukunft geltend zu machenden Forderungen auf Ersatzleistungen gegenüber Entschädigungsein-richtungen der Banken- und Finanzindustrie dürfte wachsen. Finanz-dienstleistungsunternehmen wie das unsere sind grundsätzlich der sogenannten Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) verpflichtet.

Es ist nicht auszuschließen, dass angesichts zu erwartender, von der EdW zukünftig etwa zu erhebender Beiträge/Umlagen/Sonderumlagen Entwicklungen eintreten können, die den Bestand vor allem kleiner Finanzdienstleistungsunternehmen in Frage stellen können. Sollten sich Entwicklungen abzeichnen, wonach auch unser Unternehmen von der EdW zu größeren, aus unserer Sicht betriebswirtschaftlich nicht vertretbaren Leistungen herangezogen werden soll, werden wir uns vorbehalten, unseren Status als Finanzdienstleistungsinstitut aufzugeben, um betriebswirt-schaftlich auch weiterhin erfolgreich arbeiten zu können.

4. Sonstige Angaben

4.1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres:

Etwaige Vorgänge in diesem Zusammenhang waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes nicht erkennbar.

4.2. Forschung und Entwicklung:

Dieserhalb können wir keine Angaben machen.

4.3. Bestehende Zweigniederlassungen:

Etwaige Zweigniederlassungen bestanden im Berichtszeitraum nicht.

 

Wuppertal, im März 2015

Angelika Ahr

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
1. Barreserve 25.522,69 41.524,24
a) Kassenbestand 25.522,69 41.524,24
3. Forderungen an Kreditinstitute 8.176,41 1.492,86
a) täglich fällig 8.176,41 1.492,86
4. Forderungen an Kunden 28.194,27 23.935,94
c) andere Forderungen 28.194,27 23.935,94
12. Sachanlagen 1.332,00 1.779,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 19.954,34 15.520,42
14b. Andere Sonstige Vermögensgegenstände 19.954,34 15.520,42
Summe der Aktiva 83.179,71 84.252,46

Passiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.033,80 3.102,52
a) täglich fällig 3.033,80 3.102,52
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.691,74 8.497,43
5b. Andere Sonstige Verbindlichkeiten 6.691,74 8.497,43
7. Rückstellungen 4.595,42 4.000,00
b) Steuerrückstellungen 95,42 0,00
Gewerbesteuerrückstellung 49,00 0,00
Körperschaftsteuerrückstellung 44,00 0,00
Rückstellung für sonstige Steuern (außer für latente Steuern) 2,42 0,00
c) andere Rückstellungen 4.500,00 4.000,00
übrige sonstige Rückstellungen 4.500,00 4.000,00
12. Eigenkapital 68.858,75 68.652,51
a) Gezeichnetes Kapital 35.500,00 35.500,00
c) Gewinnrücklagen 33.152,51 33.062,28
cd) andere Gewinnrücklagen 33.152,51 33.062,28
d) Bilanzgewinn 206,24 90,23
Summe der Passiva 83.179,71 84.252,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2014 – 31.12.2014
EUR
1.1.2013 – 31.12.2013
EUR
1. Zinserträge 136,13 4,48
a) aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 136,13 4,48
2. Zinsaufwendungen 242,84 272,09
Ergebnis 1. – 2. -106,71 -267,61
5. Provisionserträge 57.471,04 48.764,91
Ergebnis 5. – 6. 57.471,04 48.764,91
8. Sonstige betriebliche Erträge 3.343,51 6.840,96
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 59.634,14 54.348,70
a) Personalaufwand 7.253,54 7.124,05
aa) Löhne und Gehälter 5.508,00 5.508,00
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.745,54 1.616,05
b) andere Verwaltungsaufwendungen 52.380,60 47.224,65
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 446,00 695,00
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 446,00 695,00
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 324,87 144,00
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 302,83 150,56
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 96,59 60,33
Körperschaftsteuer 44,00 19,00
Solidaritätszuschlag 2,47 1,21
Gewerbesteuer 49,00 39,00
Kapitalertragsteuer 1,12 1,12
Ergebnis 23. + 24. 96,59 60,33
27. Jahresüberschuss 206,24 90,23
Ergebnis 27. + 28. 206,24 90,23
Ergebnis 27. + 28. + 29. 206,24 90,23
Ergebnis 27. + 28. + 29. + 30. 206,24 90,23
Ergebnis 27. + 28. + 29. + 30. + 31. 206,24 90,23
Ergebnis 27. + 28. + 29. + 30. + 31. + 32. 206,24 90,23
34. Bilanzgewinn 206,24 90,23

Anhangangaben

1. ALLGEMEINE ANGABEN

Das Institut wird als Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 264 ff. und §§ 340 ff. HGB aufgestellt. Dabei wurden die Vorschriften des Handelsgesetzes für große Kapitalgesellschaften angewendet. Der Jahresabschluss ist nach den Anlagen 1 und 3 der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) gegliedert.

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und -kostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Für die Zugänge bei den geringwertigen Anlagegegenständen (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden die steuerlichen Vorschriften zur Bildung eines Sammelpostens und zur Auflösung über fünf Jahre (§ 6 Abs. 2a EStG) auch in der Handelsbilanz angewendet, da diese Handhabung der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegensteht.

Flüssige Mittel, Forderungen an Kunden sowie Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert worden.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Im Hinblick auf das Anlagevermögen wird auf den in der Anlage dargestellten Anlagespiegel verwiesen.

Die Forderungen an Kunden und an Kreditinstitute sind sofort fällig.

Die anderen Rückstellungen mit TEUR 4,5 (Vorjahr TEUR 4,0) beinhalten die Kosten für die Erstellung und die Prüfung des Jahresabschlusses.

Von den Sonstigen Verbindlichkeiten über TEUR 6,7 (Vorjahr: TEUR 8,5) entfallen TEUR 1,5 (Vorjahr: TEUR 1,9) auf Steuerverbindlichkeiten und TEUR 5,2 (Vor¬jahr: TEUR 6,6) auf übrige Verbindlichkeiten.

Es existieren sonstige, finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag (TEUR 20,5 p.a.) und aus einem Kfz-Leasing-Vertrag (jährlich TEUR 3,3).

4. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die GuV wurde nach dem Gesamtkostenverfahren und der Anlage 3 der RechKredV aufgestellt.

Die Zins-, Provisionserträge und sonstigen betrieblichen Erträge werden ausschließlich im Inland erzielt.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten zu 100 Prozent das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

5. SONSTIGE ANGABEN

Im Berichtsjahr war eine Mitarbeiterin beschäftigt.

Geschäftsführerin während des Geschäftsjahres war Frau Angelika Ahr, Geschäftsfrau. Sie ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar von TEUR 2,7 betreffen Abschlussprüfungsleistungen mit TEUR 2,5 und sonstige Leistungen mit TEUR 0,2.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Wuppertal, den 20. Juni 2015

Ahr Vermögensverwaltung GmbH

Geschäftsführung

Angelika Ahr

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ahr Vermögensverwaltung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer e.V. festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

Düsseldorf, den 30. Juni 2015

Günther Rotteveel, Wirtschaftsprüfer

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