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Ärger im Paradies: Musk und Trump streiten um 500-Milliarden-Dollar-AI-Projekt

sharkolot (CC0), Pixabay
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Elon Musk und Donald Trump – eine Freundschaft, die sich wie ein Science-Fiction-Film liest: Zwei visionäre Milliardäre, die das Universum erobern wollen (jeder auf seine Weise), vereint in ihrer Liebe zu schnellen Autos, großen Raketen und wilden Twitter-Duellen. Doch nun gibt es Ärger im Paradies.

Das große Stargate-Abenteuer

Donald Trump verkündete stolz sein neuestes Megaprojekt: Stargate, eine 500-Milliarden-Dollar-Initiative, die die USA zur globalen Nummer eins im Bereich Künstliche Intelligenz machen soll. Mit an Bord: SoftBank, OpenAI und Oracle – drei Schwergewichte der Tech-Welt, die angeblich zusammen satte 100 Milliarden Dollar in das Projekt stecken wollen. Klingt beeindruckend, oder?

Nun, nicht wenn man Elon Musk heißt. Der Tesla- und SpaceX-Boss ließ es sich nicht nehmen, das Vorhaben direkt auf seiner Plattform X zu zerlegen:

„Die haben das Geld gar nicht.“

Laut Musk hat SoftBank weniger als 10 Milliarden Dollar gesichert – und das „aus sicherer Quelle“. (Vielleicht ein Maulwurf bei SoftBank oder einfach nur eine gute Google-Suche?)

Musk gegen OpenAI: Eine alte Fehde lebt auf

Nun könnte man meinen, dass Musk einfach nur wieder ein bisschen Drama liebt. Aber halt! Es gibt eine persönliche Vorgeschichte: Musk befindet sich im Dauerstreit mit OpenAI und dessen CEO Sam Altman, der zufällig ebenfalls auf der Stargate-Bühne stand.

Musk hatte OpenAI einst mitgegründet – und verklagt es nun, weil es sich angeblich von seiner ursprünglichen gemeinnützigen Mission entfernt habe. In seinen Augen hat OpenAI den Pfad der Tugend verlassen und verkauft nun High-Tech-KI lieber an zahlungskräftige Kunden, statt die Welt zu retten.

Altman konterte Musks Kritik auf X mit einem süffisanten Kommentar:

„Falsch, wie du genau weißt. Willst du dir den ersten Standort schon mal anschauen? Das ist großartig für das Land.“

Autsch. Ein direkter Schlag auf Musks Patriotismus.

„Vertraut einfach Trump!“

Während Musk und Altman sich auf X bekriegen, versucht das Weiße Haus, das Chaos einzufangen. Pressesprecherin Karoline Leavitt erklärte auf Fox News:

„Die Amerikaner sollten Präsident Trump und diesen CEOs vertrauen.“

Vertrauen ist schön, Zahlen sind besser. Also schauen wir uns doch mal an, wie solide dieses Projekt finanziell dasteht:

SoftBank hat laut letzten Berichten 24,3 Milliarden Dollar auf der hohen Kante.
Oracle hat 11 Milliarden Dollar flüssig.
OpenAI hat sich kürzlich über 10 Milliarden Dollar an frischem Kapital gesichert.
Microsofts Satya Nadella versichert: ‚Ich bin gut für meine 80 Milliarden.‘

Also gut, es sieht nicht völlig nach Luftschloss aus – aber auch nicht nach einem stabilen Wolkenkratzer.

Fazit: Die Show geht weiter

Ob Stargate tatsächlich das nächste große Ding wird oder nur eine weitere von Trumps spektakulären Ankündigungen ohne Substanz – wir werden es sehen. Eines ist aber sicher: Das Spektakel um Trump, Musk & Co. ist spannender als jede Netflix-Serie.

Bleiben Sie dran, wenn sich die Milliardäre weiter beharken. Vielleicht sehen wir ja bald einen epischen SpaceX-OpenAI-Raketenwettlauf – oder doch nur den nächsten Twitter-Krieg.

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