Die University of Michigan hat das Finale der NCAA-Basketballmeisterschaft 2026 gegen UConn mit 69:63 gewonnen und damit den ersten nationalen Titel seit 1989 geholt. Für Michigan ist es insgesamt die zweite Meisterschaft der Programmgeschichte. Gleichzeitig endete damit auch die 26 Jahre andauernde Titel-Durststrecke der Big Ten Conference im Männer-Basketball.
Bester Werfer der Wolverines war Elliot Cadeau mit 19 Punkten. Yaxel Lendeborg, der angeschlagen ins Spiel gegangen war, steuerte 13 Punkte bei. Michigan gewann trotz eher schwacher Wurfquote von 38 Prozent aus dem Feld und nur zwei erfolgreichen Dreiern bei 15 Versuchen. Entscheidend war unter anderem die starke Freiwurfquote: Michigan traf 25 von 28 Freiwürfen.
Für UConn erzielte Alex Karaban 17 Punkte, Tarris Reed Jr. kam auf 13 Punkte und 14 Rebounds. Die Huskies trafen allerdings nur 31 Prozent ihrer Würfe und vergaben in der zweiten Halbzeit zahlreiche Dreipunktewürfe. Damit verpasste UConn den dritten Titel in vier Jahren.
Zur Halbzeit führte Michigan bereits mit 33:29. Im zweiten Durchgang bauten die Wolverines ihren Vorsprung zeitweise auf elf Punkte aus. UConn kämpfte sich zwar immer wieder heran, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen. Ein wichtiger Dreier von Trey McKenney kurz vor Schluss sorgte schließlich für die Vorentscheidung.
Vor dem Spiel war auch die Verletzung von Michigan-Star Yaxel Lendeborg ein großes Thema. Trotz Knie- und Knöchelproblemen stand er auf dem Feld und half seinem Team zum Titel.
Der Sieg ist für Michigan besonders bedeutsam, weil die Wolverines damit eine 37-jährige Wartezeit auf die nationale Meisterschaft beenden konnten. UConn hingegen verpasste es, seine jüngste Erfolgsserie mit einem weiteren Titel zu krönen.
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