Auto-Brandstifter in Berlin gefasst

Nach wochenlangen Ermittlungen ist es der Berliner Polizei am Freitag gelungen, einen mutmaßlichen Brandstifter festzunehmen.

Der Verdächtige wird dringend verdächtigt, von Juni bis August mehr als 60 Autos in Brand gesteckt zu haben. Bei den Bränden wurden 35 PKW beschädigt. In einem Fall griff das Feuer auch auf ein Wohnhaus über. Der Berliner aus dem Bezirk Mitte sei geständig. Gegen den 27-jährigen wurde Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen.
Die Brandstiftungen haben sich vor allem in Charlottenburg Nord, Mitte, Spandau und Westend ereignet. Im August haben sich die meisten Taten ereignet, im Juni schlug er 14 Mal, im Juli sechsmal zu. Den Angaben zufolge hat der arbeitslose Mann aus Frust gehandelt. Es gebe nach jetziger Erkenntnis keine Anhaltspunkte für einen politischen Hintergrund. Der 27-jährige, der es vor allem auf Marken deutscher Autobauer wie Audi, BMW und Mercedes abgesehen, sprach vielmehr von finanziellen Nöten.

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