2012 schlechtere Entwicklung der Euro-Zone als erwartet

Die OECD erwartet eine schwächere Wirtschaftsentwicklung der Euro-Zone als bisher erwartet.

Die Ökonomen sehen für die Euro-Länder im kommenden Jahr lediglich eine Entwicklung von 0,3 Prozent, statt 2,0 Prozent, wie noch im Mai erwartet.
Hintergrund für die düsteren Aussichten sei vor allem die Staatsschuldenkrise. Als kurzfristige Maßnahme empfiehlt die OECDZinssenkungen in der Euro-Zone. Zudem sollten die Zentralbanken weiterhin hinreichend Liquidität bereitstellen, um die Spannungen an den Finanzmärkten abzudämpfen.
Auch auf den Arbeitsmärkten werde sich das geringe Wachstum auswirken. Vor allem die Langzeitarbeitslosigkeit drohe ein großes Problem zu werden.
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird an diesem Donnerstag über ihre Leitzinsen entscheiden, erstmals unter Leitung des Italieners Mario Draghi, der am Dienstag Jean-Claude Trichet an der EZB-Spitze ablöst. Viele Volkswirte rechnen mit einer EZB-Zinssenkung, allerdings noch nicht in diesem Monat.

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