Ah, Gelsenkirchen-Buir, ein Ort, der uns immer wieder überrascht – diesmal mit einem „fundamentalen“ Finanzfall, der einem Krimi gut zu Gesicht stehen würde. Ganze 100 Millionen Euro in den Sparkassenschließfächern – das ist natürlich der Traum jedes wachsamen Finanzbeamten. Und nein, es handelt sich nicht um zufällige Spareinlagen der „bescheidenen“ Anwohner, die sich ihren Traum von der Luxuswohnung im Pott auf die Sparkassenbank gebucht haben. Natürlich nicht! Die 30 Millionen Euro, die anfangs als Versicherungsschaden „verkündet“ wurden, da hatte ja keiner mit gerechnet, dass da noch ein Viertel mehr aus den Schließfächern purzelt. Alles nur ein kleiner Fehler in der Buchhaltung, wie das bei den besten Banken halt mal so passiert.
Aber Moment mal – 100 Millionen in den Schließfächern? Das ist doch ein bisschen mehr als der übliche „ich-habe-meinen-Sparplan-für-die-Rente“ Betrag, den man in einer deutschen Kleinstadt antrifft. Da sollte sich die Finanzbehörde von NRW doch wirklich mal etwas mehr Zeit nehmen. Wie wäre es, wenn man die Liste der Schließfachbesitzer mal genau unter die Lupe nimmt? Die Namen, die dort aufgeführt sind, könnten interessant sein – vielleicht nicht für die „ehrlichen Bürger“, aber bestimmt für das eine oder andere Finanzamt, das sich fragt, wie viel von diesem Geld tatsächlich aus „ordentlichen“ Quellen kommt.
Und dann, die ganz große Frage: Was war denn da genau in den Schließfächern? Die öffentliche Version spricht von „Verlusten“, aber wer sind eigentlich die wahren „Verlierer“ hier? Vielleicht gibt es da ja ein paar versteckte Millionen, die aus einem gewissen Topf stammen, den der Steuerzahler gerne als „Bürgergeld“ kennt – natürlich nicht für den normalen Bürger, sondern für „besondere“ Exemplare, die die sozialen Sicherungsnetze etwas kreativer interpretieren. Wer weiß, vielleicht ist ja auch das ein oder andere „Clan-Geld“ dabei, das sich in diesen edlen Schließfächern zwischen alten Familienerbstücken und vergessenen Goldmünzen versteckt hat. Denn wenn jemand weiß, wie man sein Geld sicher verstaut, dann doch wohl nicht der Hartz-IV-Empfänger aus der Nachbarschaft!
Wenn man sich die sozialen Verhältnisse der Schließfachbesitzer mal genauer anschaut, wird die Sache noch mysteriöser. Wurden diese Millionen wirklich in alten Socken oder falschen Identitäten versteckt? Vielleicht gibt’s da ja ein paar „besondere“ Beziehungen, bei denen der Sparkassenangestellte mal eben zur „Geheimniskrämer“ wird. Wer würde da schon nachfragen, wenn das Geld in so schönen, silbernen Kästchen verstaut wird? Vielleicht ist ja auch der ein oder andere Politiker ein wenig zu „spendabel“ gewesen und hat mit einem „Zusatzverdienst“ die „Sprache des Volkes“ verstanden.
Ach, was soll’s. 100 Millionen in einem kleinen Ort wie Gelsenkirchen-Buir – da kann man sich ja nur fragen, wie viel mehr in den Schließfächern der Nation noch so schlummert. Vielleicht wird ja irgendwann eine zweite „Panama Papers“-Erscheinung draus – aber wer will schon eine zweite Enthüllung, wenn die erste doch schon so viel Spaß gemacht hat?
Klar ist: Die Finanzbehörde sollte mal einen genaueren Blick auf diese „Verluste“ werfen, bevor auch noch das letzte Schließfach plötzlich verschwindet – vielleicht mit einem kleinen, nicht zu versteuernden „Verlust“ für die Beteiligten.
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