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Zwischen Polarisierung und schwindender Zustimmung: Wie stark ist der Rückhalt für Donald Trump in den USA noch?

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Mehr als ein Jahr nach seinem Amtsantritt für eine zweite Amtszeit steht Donald Trump in den Vereinigten Staaten vor einer schwierigen Realität: Der Rückhalt in der Bevölkerung hat merklich nachgelassen, und viele traditionelle Stützpfeiler seiner Popularität zeigen Risse.

Zustimmungswerte auf historischem Tief

Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass Trumps allgemeine Zustimmungswerte niedrig sind und in mehreren Erhebungen unter der Hälfte der Bevölkerung liegen. Nach Daten des Pew Research Center beträgt Trumps Job-Zustimmung derzeit etwa 37 Prozent, während die Mehrheit der Amerikaner seine Leistung ablehnt. Nur etwa ein Viertel der Befragten unterstützt die meisten seiner politischen Vorhaben – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr, der vor allem unter Republikanern sichtbar ist.

Andere aggregierte Umfrageergebnisse spiegeln dieses Bild wider: Der Durchschnitt der Zustimmung über verschiedene Institutionen zeigt, dass die mehrheitliche Disapproval-Rate Trump überwiegt, besonders bei zentralen politischen Fragen wie Wirtschaft, Einwanderung oder Außenpolitik.

Warum die Zustimmung sinkt

Mehrere Faktoren tragen laut Politikanalysten dazu bei, dass Trumps Beliebtheit abnimmt:

  1. Wirtschaftliche Unsicherheit: Trotz offizieller Aussagen des Weißen Hauses zu positiven ökonomischen Indikatoren – etwa starkem Aktienmarkt, sinkender Inflation oder Beschäftigungszahlen – fühlen viele Amerikaner diese Verbesserung im Alltag nicht. Eine Mehrheit sagt, sie sei unzufrieden mit Trumps Umgang mit Lebenshaltungskosten und Wohlstandsentwicklung im eigenen Leben.
  2. Polarisierende Politik: Themen wie Einwanderungspolitik oder aggressive Durchsetzung von Bundesgesetzen spalten die öffentliche Meinung. Insbesondere die Zustimmung zu Trumps Einwanderungspolitik ist auf Rekordtiefs gesunken, nachdem Vorfälle mit Bundesbehörden starke Kritik auslösten.
  3. Verlust an Vertrauen in bestimmte Kernwählergruppen: Historisch starke Unterstützer, wie etwa junge Republikaner oder moderat konservative Wähler, zeigen teilweise deutlich sinkende Zustimmungswerte. Laut einigen Umfragen ist der Rückhalt in diesen Gruppen merklich geringer als noch im Jahr zuvor.

Parteipolitisches Fundament bleibt stark – aber begrenzt

Trotz des gesamtgesellschaftlichen Rückgangs hat Trump weiterhin eine feste Basis innerhalb der Republikanischen Partei. Konservative Wähler und starke Trumpsympathisanten stehen weitgehend geschlossen hinter ihm, auch wenn die Intensität der Unterstützung in manchen Segmenten etwas nachlässt.

Doch dieser Rückhalt reicht nicht aus, um die großen Zustimmungseinbußen bei Unabhängigen und moderaten Wählern auszugleichen, die in den USA politisch entscheidend sein können.

Regionale Unterschiede und politische Folgen

Die Umfragewerte variieren stark nach Region und Demografie. In einigen traditionell republikanischen Bundesstaaten liegt Trumps Zustimmungsrate noch über 50 Prozent, während sie in mehr städtisch und demokratisch geprägten Staaten deutlich niedriger ist. Diese Unterschiede könnten bei den kommenden Wahlen – insbesondere den Midterms 2026 – entscheidend sein, da sie auf mögliche Verschiebungen im Kongress hinweisen.

Ein Präsident im Spannungsfeld

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Donald Trump bei einem bedeutenden Teil der US-Bevölkerung weiterhin auf Unterstützung stößt, insbesondere bei seinem konservativen Kern-Wählerpotential. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Umfragen, dass seine allgemeine Zustimmung niedrig ist und bei vielen Themen – Wirtschaft, Immigration, politische Führung – mehr Amerikaner unzufrieden sind als zufrieden.

Diese Situation verdeutlicht die tiefe Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft, in der politische Loyalität stark nach Partei gefestigt ist und übergreifender Konsens selten geworden ist. Ob Trump diesen Trend umkehren kann, hängt nicht nur von seiner Politik, sondern auch von der Wahrnehmung in der breiteren Wählerschaft ab – besonders bei denen, die sich nicht fest an eine Partei gebunden fühlen.

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