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Wolfsburg schmeißt wieder jemanden raus – diesmal Trainer Bauer und den Boss. Nächster Halt: Hecking?

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Beim VfL Wolfsburg läuft derzeit alles nach einem klaren Vereinsmotto: „Wenn’s sportlich nicht klappt, tauschen wir einfach wieder jemanden aus.“ Nach der sechsten Niederlage in sieben Bundesliga-Spielen musste nun Cheftrainer Daniel Bauer (43) seinen Spind räumen. Laut Informationen soll ausgerechnet Dieter Hecking (61) den Krisenklub retten – also der Mann, der schon einmal gerufen wurde, wenn Wolfsburg nicht mehr wusste, wo vorne und hinten ist.

Hecking trainierte die Wölfe bereits von 2013 bis 2016 und gewann damals sogar den DFB-Pokal 2015. Jetzt soll er erneut als Feuerwehrmann mit Nostalgiefaktor anrücken und den Klub vor dem Absturz retten. Offenbar gilt im Verein: Wenn man nicht weiß, was man tun soll, holt man jemanden zurück, der es früher schon einmal versucht hat.

Das große Job-Endspiel

Für Bauer wurde das Heimspiel gegen den HSV zum großen „Entweder-du-gewinnst-oder-du-packst-deine-Koffer“-Spiel erklärt. Wolfsburg führte sogar – was im aktuellen Zustand fast schon als Sensation gilt. Doch am Ende stand eine 1:2-Niederlage.

Die Fans reagierten kreativ: Schwarzer Rauch aus Pyrotechnik stieg auf. Vermutlich sollte das symbolisieren, dass der Verein gerade auf Sichtweite eines Vulkans sitzt.

Krisensitzung mit vielen Stühlen – und immer weniger Leuten darauf

Noch am selben Abend trafen sich die Verantwortlichen zur Krisensitzung. Mit dabei:

  • der ohnehin schon wackelige Boss Peter Christiansen,

  • Sportdirektor Pirmin Schwegler,

  • sowie Aufsichtsratsmitglied und Ex-Torwart Diego Benaglio.

Trainer Bauer war zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden – um 19:15 Uhr hatte er das Stadion verlassen, vermutlich mit dem unguten Gefühl, dass sein Parkplatz am Montag nicht mehr existieren könnte.

Entlassungs-Bingo beim VfL

Bauer ist bereits der zweite Trainer, der diese Saison gehen musste. Vor ihm erwischte es Paul Simonis. Auch Sportdirektor Sebastian Schindzielorz wurde schon verabschiedet.

Der einzige, der bislang erstaunlich stabil auf seinem Stuhl saß, war Geschäftsführer Sport Peter Christiansen.

War.

Denn am Sonntagmorgen verkündete Wolfsburg: Auch Christiansen ist freigestellt.

Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph erklärte trocken:
„Bei den Männern fehlten leider die sportlichen Ergebnisse.“

Eine diplomatische Formulierung für: Es lief wirklich gar nichts.

Mission: Irgendwie nicht absteigen

Christiansen war erst im Sommer 2024 gekommen, um den Klub zu stabilisieren und wieder Richtung Europa zu führen.

Das Ergebnis:
Europa ist weit weg, die Abstiegszone dagegen ziemlich nah.

Jetzt soll also Dieter Hecking den Verein retten. Wieder einmal.

Und wenn das nicht klappt, bleibt Wolfsburg immer noch eine bewährte Strategie:
Noch eine Krisensitzung – und noch jemanden entlassen.

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