Allgemeines

Wirecard

Daniel_B_photos (CC0), Pixabay
Teilen

Die Bilanzen des insolventen deutschen Zahlungsdienstleisters Wirecard aus den Jahren 2017 und 2018 waren nach Erkenntnissen des Landgerichts München I falsch. Das Gericht erklärte die Jahresabschlüsse aus den beiden Jahren und die Dividendenbeschlüsse der jeweiligen Hauptversammlungen heute für nichtig.

Damit könnte Insolvenzverwalter Michael Jaffe, der das Urteil erwirkt hatte, die Dividenden für die beiden Jahre – zusammen rund 47 Millionen Euro – von den Aktionären zurückfordern.

Ob die fehlenden 1,9 Milliarden Euro wie von Jaffe behauptet nie existierten oder nur auf anderen Konten lagen, wie der damalige Vorstandschef Markus Braun vermutet, sei dabei unerheblich, sagte der Vorsitzende Richter Helmut Krenek. Wirecard habe in jedem Fall gegen die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung verstoßen.

„Wenn es die Gelder gibt, hätten sie auf den Konten gefunden werden müssen.“ Die Wirtschaftsprüfer von EY hatten die Abschlüsse der beiden Jahre testiert

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Kunstraub in Norditalien: In drei Minuten verschwinden Renoir, Cézanne und Matisse

Es dauerte kaum länger als ein Werbespot – und doch verschwanden in...

Allgemeines

Insolvenzantragsverfahren;Neox Systems GmbH

Aktenzeichen: 56 IN 102/26 Im Verfahren über den Antrag der Neox Systems...

Allgemeines

Vorläufige Insolvenzverwaltung über EIT Manufacturing Central gGmbH angeordnet

Über das Vermögen der EIT Manufacturing Central gGmbH mit Sitz in Darmstadt...

Allgemeines

Freispruch im Fall Breonna Taylor: US-Richter stellt Verfahren gegen Ex-Polizisten endgültig ein

Sechs Jahre nach dem Tod der Afroamerikanerin Breonna Taylor ist ein zentrales...