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„Wie viele Leute hat er gefeuert?“ – Kinder stellen Trump-Fragen im Weißen Haus

Maklay62 (CC0), Pixabay
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Der Sitzungssaal der Pressekonferenzen im Weißen Haus wurde am 20. Mai zum Klassenzimmer – oder eher zum Kinderzimmer. Anlass war der nachgeholte „Bring deine Kinder zur Arbeit“-Tag, bei dem die Kinder von Journalist:innen und Mitarbeitenden des Weißen Hauses das Mikrofon übernahmen – und dabei mit ebenso charmanten wie entwaffnenden Fragen für Lacher und Nachdenklichkeit sorgten.

Eine der überraschendsten Fragen kam von einem etwa vierjährigen Mädchen in der ersten Reihe:

„Wie viele Leute hat er gefeuert?“

Die Antwort der Pressesprecherin Karoline Leavitt war diplomatisch:

„Bisher wurde tatsächlich niemand gefeuert – mit Ausnahme einer Person, die ihren Job verlassen hat. Aber wir haben ein großartiges Team. Bis jetzt läuft alles gut.“

Leavitt nannte keinen Namen. Möglicherweise bezog sie sich auf Mike Waltz, den früheren nationalen Sicherheitsberater, der am 1. Mai zurücktrat, bevor er als Botschafter nominiert wurde.

Hintergrund: Trumps Ruf als Entlassungsexperte

Trump ist bekannt für seine Entschlossenheit – insbesondere, wenn es ums Personal geht. Sein berühmter Spruch „You’re fired!“ aus der Reality-TV-Show The Apprentice wurde zum Synonym für seinen Führungsstil. Auch in seiner ersten Amtszeit hatte er zahlreiche Regierungsbeamte entlassen.

Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat seine Regierung laut Reuters bereits rund 12 % der zivilen Bundesbelegschaft entlassen oder über Abfindungen zum Rücktritt bewegt – das entspricht etwa 260.000 Personen. Unterstützt wird diese Umstrukturierung vom neu geschaffenen Department of Government Efficiency (DOGE) unter Leitung von Elon Musk.

Von Starbursts bis Superkräfte – Trumps Vorlieben

Natürlich ging es bei der Kinderpressekonferenz nicht nur um Personalpolitik. Die kleinen Fragesteller wollten auch wissen:

  • Mag Trump Umarmungen?„Ja, sehr sogar.“

  • Was isst er am liebsten?„Ein großes, schönes Steak.“

  • Lieblings-Eissorte?„Ein Eisbecher mit Schokoladensauce und Toppings.“

  • Sein Lieblingspräsident – außer er selbst?„Wahrscheinlich George Washington.“

  • Welche Superkraft hätte er gerne?„Mit einem Fingerschnips alle Probleme Amerikas lösen.“

  • Wie viel Süßigkeiten isst er täglich?„Eine gute Menge – besonders pinke Starbursts und Tootsie Rolls.“

Ein kleiner Junge wagte sich schließlich an eine pikante Frage:

„Was ist dein unbeliebtestes Nachrichtenmedium?“

Leavitt lachte und antwortete diplomatisch:

„Das hängt vom Tag ab.“

Ein Moment voller Leichtigkeit – mit ernsten Untertönen

Die Veranstaltung brachte nicht nur süße Anekdoten, sondern warf auch einen kurzen, ungeschminkten Blick auf Trumps rigorose Regierungsführung und die massive Umstrukturierung des öffentlichen Dienstes. Gleichzeitig zeigte sie, wie politische Kommunikation mit einem Schuss Menschlichkeit und Offenheit auch spielerisch funktionieren kann – zumindest für einen Tag.

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