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Weiterer US-Soldat im Iran-Krieg getötet – Demokraten kritisieren Trump

kalhh (CC0), Pixabay
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Das US-Militär hat den Tod eines weiteren Soldaten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg bekannt gegeben. Nach Angaben des US-Regionalkommandos Centcom kam der Soldat am Samstag im Nordirak bei der kontrollierten Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben. Ein weiterer Soldat wurde dabei verletzt.

Damit steigt die offiziell bekannte Zahl der gefallenen US-Soldaten auf 17. Bereits am Freitag waren nach Militärangaben Soldaten bei einem Einsatz in Jordanien getötet worden, als US-Streitkräfte und ihre Verbündeten iranische Raketen- und Drohnenangriffe abwehrten.

Ein weiterer Soldat gilt weiterhin als vermisst. Bei der Suche seien bislang nicht identifizierte sterbliche Überreste gefunden worden. Deren Identifizierung dauere noch an.

Unterdessen wächst im US-Kongress die Kritik an der Kriegsführung von Präsident Donald Trump. Der demokratische Senator Mark Warner erklärte, die USA hätten neben den Todesopfern auch Hunderte Schwerverletzte zu beklagen. Nach seiner Einschätzung habe vor Beginn des Krieges keine unmittelbare Bedrohung durch den Iran bestanden. Er warf Trump vor, den Einsatz ohne ausreichenden Plan begonnen zu haben.

Trump verteidigte das Vorgehen hingegen und verwies auf die hohen Opferzahlen früherer Kriege in Vietnam und Afghanistan. Den Tod der US-Soldaten bezeichnete er als tragisch. Sie seien nach seiner Darstellung gestorben, um zu verhindern, dass der Iran in den Besitz einer Atomwaffe gelange.

Gleichzeitig forderte Trump seine Republikanische Partei auf, den Iran in ein geplantes Sanktionspaket gegen Russland aufzunehmen. Über das Vorhaben wird im US-Senat bereits seit mehr als einem Jahr beraten.

Der überarbeitete Gesetzentwurf sieht Zölle von bis zu 100 Prozent gegen wichtige Abnehmer russischen Öls und Gases vor. Betroffen sein könnten insbesondere China und Indien. Ausnahmen sind für Länder vorgesehen, die nur einen begrenzten Anteil russischer Gasexporte beziehen und nachweislich Maßnahmen zur Verringerung ihrer Importe ergreifen.

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