Wenn es in einer Stadt wie Berlin zu einem flächendeckenden Stromausfall kommt, stellt sich die Frage, was mit dem Solarstrom passiert, der auf den Dächern produziert wird – etwa durch Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern, Schulen oder Gewerbegebäuden.
🔌 1. Netzgekoppelte Solaranlagen werden automatisch abgeschaltet
In Deutschland (und den meisten Ländern) sind die allermeisten PV-Anlagen ans öffentliche Stromnetz gekoppelt. Bei einem Stromausfall müssen sie sich automatisch vom Netz trennen – aus Sicherheitsgründen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben, um:
- Leitungen stromfrei zu halten, damit Reparaturtrupps gefahrlos arbeiten können
- Instabilitäten im Netz zu vermeiden, wenn einzelne Erzeuger versuchen, unkoordiniert Strom einzuspeisen
Ergebnis: Auch wenn die Sonne scheint, liefern die Solaranlagen keinen Strom mehr ins Netz – und in der Regel auch nicht für den Eigenverbrauch im Haus.
🔋 2. Nur Anlagen mit Speicher und Inselbetriebsfähigkeit funktionieren weiter
Einzige Ausnahme: Inselanlagen oder Notstromfähige PV-Systeme mit Batteriespeicher und spezieller Umschalttechnik.
Solche Anlagen können:
- sich bei Netzausfall autark weiter betreiben
- den erzeugten Solarstrom in einen Hausakku einspeisen
- Haushaltsgeräte über ein Notstromnetz weiter versorgen
Das ist allerdings bislang noch die Ausnahme – viele private Anlagen sind nicht so ausgerüstet, weil es mehr kostet und technisch aufwendiger ist.
🏙️ 3. Was bedeutet das für eine Stadt wie Berlin?
Im Fall eines flächendeckenden Stromausfalls – wie in deinem Beispiel – heißt das:
- Der Großteil des Solarstroms geht verloren, weil die Anlagen sich abschalten.
- Nur wenige, speziell ausgerüstete Gebäude könnten sich selbst versorgen.
- Auch andere erneuerbare Erzeuger (z. B. Windkraftanlagen) würden sich automatisch abschalten, wenn das Netz nicht stabil ist.
Das zeigt ein Kernproblem der Energiewende:
👉 Ohne intelligente Speicherlösungen, dezentrale Inselnetze oder ein krisensicheres Verteilnetz nützt Solarstrom in einer akuten Notlage oft nichts.
🛠️ Was könnte verbessert werden?
- Mehr Förderung für notstromfähige PV-Anlagen mit Speicher
- Aufbau von Mikrogrids (z. B. Quartiersnetze) mit Inselbetrieb
- Regulatorische Reformen, damit PV-Anlagen im Blackout zumindest begrenzt weiterlaufen dürfen – z. B. zur Eigenversorgung
- Batteriespeicher bei kritischer Infrastruktur (Krankenhäuser, Behörden, etc.)
Sollte man es nicht angeben, wenn man einen Artikel komplett von der KI schreiben lässt ;-))
Anmerkung der Redaktion?
Wie kommen Sie darauf? Der Artikel wurde uns von einem Solarfachmann zugearbeitet den wir angefragt haben. Ja natürlich nutzen wir KI für Recherche, Rechtschreibungskorrektur usw.Wir sind eine fortschrttliche Redaktion-Smile