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Waltz raus, Rubio rauf, Trump postet – Willkommen im diplomatischen Bällebad

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Die Trump-Regierung hat mal wieder das politische Personalkarussell angeschmissen – allerdings wirkt es mehr wie ein wackeliger IKEA-Drehstuhl mit fehlender Anleitung.

Mike Waltz, bislang nationaler Sicherheitsberater und berüchtigt für das legendäre „Oops, ich hab einen Journalisten zur Militär-WhatsApp-Gruppe hinzugefügt“-Debakel, wurde heute sanft nach oben weggelobt: Er soll künftig US-Botschafter bei den Vereinten Nationen werden. Oder wie es im Weißen Haus heißt: „Fehler passieren – aber nicht bei uns. Jedenfalls nicht zweimal auf demselben Posten.“

Rubio, der Alleskönner

Wer übernimmt seinen Posten? Natürlich niemand Geringeres als Marco „Machen wir’s halt selbst“ Rubio – bereits Außenminister, bald auch nationaler Sicherheitsberater.
Doppelrolle? Kein Problem! Ein Sprecher sagte:

„Marco ist energiegeladen. Und falls er mal müde wird, geben wir ihm halt noch das Landwirtschaftsministerium dazu.“

Der nächste Marvel-Film heißt vermutlich:
„Rubio: Secretary of Everything“

Trump informiert auf Truth Social – Regierung erfährt’s über CNN

Trump verkündete die Personalie auf Truth Social, seiner hauseigenen Twitter-Alternative mit direkter Durchleitung ins Chaos. Dort hieß es:

„Mike Waltz hat hart gearbeitet und die Interessen der Nation vertreten – jetzt macht er das bei den UN, wo sowieso nie jemand zuhört.“

Fun Fact: Die Sprecherin des Außenministeriums erfuhr von Rubios neuem Job live auf der Pressekonferenz – durch CNN-Reporter. Ihre Reaktion: Mischung aus Nervenzucken, Fluchtreflex und der inneren Frage:

„Wie erkläre ich das meinem Kalender?“

Ein kurzer Blick zurück: Sicherheitsberater à la Trump

Waltz ist nicht der erste, der von diesem Posten weggesägt wurde. Und auch nicht der mit der kürzesten Halbwertszeit. Michael Flynn hält immer noch den Rekord mit 25 Tagen – gefolgt von einer Blitzkarriere mit FBI-Ermittlungen und Trump-Begnadigung.
Dann kam H.R. McMaster, der den Job 13 Monate lang durchhielt, bevor Trump ihn entließ – weil sie sich angeblich nicht über „Stilfragen“ einig waren (McMaster trug offenbar zu wenig Gold und zu viele Fakten).

Fazit: Im Trump-Team ist Multitasking das neue Normal

  • Waltz wurde entlassen, befördert und gelobt – innerhalb eines Vormittags
  • Rubio ist jetzt Top-Diplomat UND oberster Sicherheitsberater
  • Die Regierung erfährt Personalentscheidungen über Social Media
  • Und irgendwo in Florida denkt sich Trump:

„Wäre doch gelacht, wenn ich nicht auch noch den Wetterdienst übernehmen kann!“

Bleibt nur eine Frage:
Wer ist eigentlich der nächste in der WhatsApp-Gruppe „Top Secret – Kein Pressezugang“? Und warum hat er plötzlich eine Einladung zur UN-Vollversammlung?

 

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