V+Plus Fonds- traurige Wahrheit auf allen Seiten

9.000 Anleger haben die Fonds insgesamt mit fast 300 Millionen eingesammeltem Kapital. Tatsache ist, nach einem Vortrag von Stephan Klaile von der XOLARIS Service KVG, das kaum noch Werte vorhanden sind, oft nur ein Bruchteil des eingesammelten Kapitals. Das kann man dann immer sehr gut am Wert des auf 100 Euro bezogenen Fondsanteils sehen. Da meint man als Außenstehender „da müssen die Anleger doch auf die Barrikade gehen“, das meinen wir auch, aber in der Realität ist das dann eben anders. Ganze 100 Anleger aus allen 3 Fonds zusammengenommen waren an den 3 Veranstaltungen dann präsent, kein Interesse am eigenen Geld?

Das ist der erste Gedanke den man sich macht, aber ist dieser Gedanke dann auch richtig? Nein, denn man kann die Anleger verstehen. Wer fährt schon gerne zu einer Veranstaltung (opfert dafür einen Tag) um zu erfahren was für ein schlechtes Investment er getätigt hat? Niemand, das wollen wir doch auch hier einmal ganz ehrlich sagen! Genau deshalb gibt es aber eben dann Rechtsanwälte und die Interessengemeinschaft aus Leipzig die hier dann die Interessen der Anleger vertreten können. Bei der IG aus Leipzig gibt es mittlerweile über 500 Mitglieder. Das muss noch mehr werden, um hier dann solche Versammlungen auch beeinflussen zu können, so Dieter Gassmann von der IG. Wir sind auf einem guten Weg zu den Zielen die wir erreichen wollen, denn wir wissen mittlerweile wo so manche verantwortliche Person den einen oder anderen Fehler gemacht hat und damit viel Geld der Anleger verloren gegangen ist.

Gut so, sagen wir, denn zusammen mit der Service KVG kann man hier sicherlich so manchen Geldvernichter mit in die Haftung nehmen, ob da dann Geld zu holen sein wird ist dann die 2.te Frage.

Feststellen mussten wir auch, daß auf der Veranstaltung eine Diskussion um Kosten geführt wurde. Eine Diskussion die man führen kann, aber es ist dann auch immer die Frage wer diese Diskussion führt. Ganz besonders in der Diskussion nach Einsparung der Kosten, insbesondere bei der Dienstleistung der XOLARIS SERVICE KVG hat sich ein Herr Ogger. Eigentlich unglaublich, denn jener Herr Ogger ist einer der wirklich großen Nutznießer des Vertriebs gewesen, einem Vertrieb der hohe Provisionen kassiert hat. Genauso, sehr geehrter Herr Ogger wäre doch einmal die Frage nach der Höhe Ihrer Provision zu klären, und warum SIE nicht davon mal einen großen Teil an die Fonds, und damit die Anleger zurückbezahlen? Sie haben in den ersten 2 Veranstaltungen genau diese Frage 2 mal gestellt und eine ordentliche Antwort bekommen, geben Sie auch eine ordentliche Antwort darauf?

Die Leute die dort auf dem Podium gesessen haben, mit Verlaub Herr Ogger, haben den Karren nicht in den Mist gefahren. Die retten Ihnen und den Anlegern gerade den Arsch damit es weitergeht und das nicht noch schlimmer wird. warum sind Sie und andere Vermittler in den letzten 10 Jahren nicht aufgestanden und haben hier frühzeitig im Interesse Ihrer Anleger Ihren Mund aufgemacht?

Aus unserer Sicht muss man auch einmal den Vertrieb und seine Kosten hinterfragen. Was hat ein Jens Hestermann, der leider bei den Versammlungen immer durch Abwesenheit glänzt obwohl eingeladen, an Provisionen in den Jahren seiner Tätigkeit bekommen? Was haben Sie, sehr geehrter Herr Ogger, und andere Vertriebler bekommen? Legen Sie das doch einmal genau offen. Die Anleger werden sich das sehr genau anschauen und dann auch ihre Schlüsse daraus ziehen.

Es geht hier aber auch nicht darum „was hast du gemacht, was hat der gemacht“. Es geht darum eine Lösung zu finden. Die gesamte Diskussion um Fondszusammenlegung usw. ist eine „Bullshit Diskussion“, denn die hilft dem Anleger nicht weiter. Hier muss eine grundlegende Veränderung der Struktur her. Dazu hat die IG vor 4 Wochen begonnen einen Vorschlag auszuarbeiten der derzeit in einer steuerrechtlichen und juristischen Prüfung ist. Das, was die IG dort vorschlagen wird, ist nicht nur Plausibel, sondern der einzige Weg für eine Lösung im Sinne der Anleger, und nur darum geht es.

 

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