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Video von Kai Trump sorgt für Kritik in sozialen Netzwerken

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Kai Trump, die Enkelin von US-Präsident Donald Trump, steht derzeit wegen eines Videos in sozialen Medien in der Kritik. In dem Clip zeigt sie einen Einkauf in einem exklusiven Supermarkt in Santa Monica, Kalifornien, begleitet von ihrem Secret-Service-Schutzteam.

Das Video wurde am 8. März auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht. Ursprünglich trug es den Titel „Ich habe meinen Secret Service zu Erewhon mitgebracht“, später wurde es in „Ich habe den teuersten Supermarkt der Welt ausprobiert“ umbenannt.

In dem Video schlendert Kai Trump durch den Luxusmarkt Erewhon, der für besonders hochpreisige Produkte bekannt ist. Dort gibt es unter anderem Smoothies für rund 22 Dollar oder Medjool-Datteln für etwa 13 Dollar.

An einer Stelle scherzt sie, sie müsse wohl „Insolvenz anmelden“, nachdem sie einen Pullover der Hausmarke entdeckt, der 165 Dollar kostet.

Am Ende des Einkaufs zeigt das Video, wie Kai Trump den Laden verlässt, während kurzzeitig Secret-Service-Agenten im Hintergrund zu sehen sind. Anschließend steigt sie in eine Fahrzeugkolonne. In einer späteren Szene – offenbar in einem Hotelzimmer – erklärt sie, dass der Einkauf insgesamt 233 Dollar gekostet habe.

Kritik wegen Luxus und Sicherheitsbegleitung

In den Kommentaren unter dem Video und in sozialen Netzwerken reagierten viele Nutzer kritisch. Einige zogen Vergleiche mit Marie Antoinette und dem berühmten Satz „Dann sollen sie doch Kuchen essen“.

Der demokratische Strategieberater Mike Nellis bezeichnete das Video auf der Plattform X als einen „modernen ‚Let them eat cake‘-Moment“.

Auch die politische Organisation The Lincoln Project kritisierte den Auftritt scharf. Dort hieß es, während möglicherweise amerikanische Jugendliche in einem Krieg gegen Iran kämpfen müssten, nutze die Familie des Präsidenten Steuergelder für Luxusshopping mit Personenschutz.

Kai Trump als Social-Media-Influencerin

Kai Trump, Tochter von Donald Trump Jr. und Vanessa Trump, ist selbst eine bekannte Social-Media-Persönlichkeit. Auf YouTube hat sie rund 1,5 Millionen Abonnenten, auf Instagram folgen ihr etwa 2,7 Millionen Menschen.

Der Zeitpunkt des Videos sorgt zusätzlich für Diskussionen, weil parallel dazu in den USA die Benzinpreise deutlich steigen und die wirtschaftliche Stimmung angespannt ist.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, höhere Energiepreise seien ein „kleiner Preis“ für Sicherheit und Frieden im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Iran.

Laut aktuellen Daten liegt der durchschnittliche Benzinpreis in den USA inzwischen bei 3,48 Dollar pro Gallone, rund 50 Cent mehr als noch eine Woche zuvor.

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