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Verurteilung wegen Betrug

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Nun muss er ins Gefängnis, und das für einen Zeitraum von 4 Jahren und 6 Monaten. Der Betrüger hatte die Sparkasse Hildesheim mittels eines ausgefuchsten Computerbetruges um rund 600.000 Euro erleichtert. Der Angeklagte hatte vor Gericht 33 Fälle von Computerbetrug sowie einen Versuch eingestanden. Das Geständnis brachte dem Angeklagten eine deutlich mildere Strafe ein, als die sechs bis sieben Jahre, die anfangs von der Staatsanwaltschaft gefordert worden waren.

Der Betrüger hatte im November und Dezember 2014 als Geschäftsführer einer GmbH, per Sepa-Lastschriftverfahren unberechtigt Geld von zwei ihm bekannten Firmen eingezogen. Die Summen überwies er sofort weiter auf ein Konto in Spanien, noch ehe die Rückforderungen wirksam wurden. Mit immer höheren Lastschriften füllte er das entstandene Minus auf seinem Konto wieder auf, sodass der Betrug erst nach Wochen auffiel. Manchmal ist eine clevere Idee dann doch nicht clever genug, als das sie nicht auffliegen würde.

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