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Vasyl Senyuk aus Leipzig und die gestohlenen Daten

ElisaRiva / Pixabay
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Manchmal werden auch wir im Büro von der einen oder anderen Nachricht überrascht, denn das solche kriminellen Handlungen dann direkt „quasi vor der eigenen Haustür“ passieren, ist doch eher ungewöhnlich.

Bisher nicht auf unserer Watchlist

Zudem noch bei einem Unternehmen, das wir zwar vom Namen her kennen, aber mit dem wir bis heute keinerlei Kontakt hatten, da es für unsere Redaktion keinerlei Anlass gab, über Personen oder Projekte des Unternehmens zu berichten.

Hinweis auf angeblichen Verein

Nun haben wir in dieser Woche einen Hinweis auf eine merkwürdige Seite im Internet zu Vasyl Senyuk bekommen, eine Seite, die ein angeblicher Verein veröffentlicht haben soll. Uns war schnell klar, dass es sich hier um „private Streitigkeiten“ handeln muss, denn ansonsten taucht solch eine Seite nicht „plötzlich aus dem Nichts auf“, zudem dann noch über die teure Form, über google adwords.

Recherche dazu

Eigentlich ist das dann auch nicht unser Thema, aber nachdem wir ein wenig Recherche betrieben hatten, fanden wr heraus, dass man Vasyl Senyuk die Daten geklaut hatte, mithin hier also gestohlene Daten veröffentlich wurden.

Meinung

Mit Verlaub, so etwas gehört sich nicht, und wird dann sicherlich auch strafrechtliche Konsequenzen haben für die Verursacher, denn am Ende dieser Woche wissen wir nun, dass Google den Anzeigenbezahler mit Namen und Kontoverbindung an die Staatsanwaltschaft weitergegeben hat. Was jetzt noch passiert, ist dann sicherlich „reine Routinearbeit“ der Ermittlungsbehörden.

Vasyl Senyuk zumindest ist nun um eine Erfahrung reicher, denn das Internet war bisher nicht das Thema von Vasyl Senyuk. Das hat sich nun seit dieser Woche verändert.

Ergebnisse

Wir wissen nun mittlerweile auch, wer hinter diesem kriminellen Vorgang steckt. Es handelt sich um einen Leipziger C-Promi, zumindest sieht der gute Mann sich selber so. Er hat wohl einem Mitarbeiter von Vasyl Senyuk einen vierstelligen Betrag dafür gegeben, an die Daten heranzukommen. Auch der Name dieses Mitarbeiters ist den Ermittlungsbehörden jetzt bekannt.

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