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Vario Vermögensverwaltung GmbH-über 300 Anleger warten bisher vergeblich auf die Rückzahlung ihrer Gelder

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Vario Vermögensverwaltung GmbH -in den letzten Wochen haben wir in der Redaktion beunruhigende Nachrichten erhalten für die Anleger des Crowdinvestingprojektes „Domizil Landau“. Hier hatte das Unternehmen Vario Vermögensverwaltung GmbH 500.000 Euro an Crowdinvestinggeldern von Anlegern eingesammelt. Diese hätten vertragsgemäß am 30. Juni 2018 an die Anleger zurückbezahlt werden müssen. Offensichtlich war das Unternehmen Vario Vermögensverwaltung dazu aber nicht in der Lage, so dass die Anleger nun um die Rückzahlung der investierten Gelder bangen müssen.

Angeblich sollen die Gelder nun zum 30. August 2018 zurückbezahlt werden an die Anleger. Ob das Unternehmen diesen Termin aber einhalten kann und wird, kann man heute natürlich noch nicht sagen. Schuld an der nicht erfolgten Rückzahlung der Darlehen an die Kunden soll angeblich ein „Baustopp“ gewesen sein, den es für das Objekt gegeben haben soll. Das zumindest teilte uns das Unternehmen Leihdeinerumweltgeld mit. Diese Crowdinvestingplattform hatte gemeinsam mit der Crowdinvestingplattform Grundag das Geld bei Anlegern eingesammelt.

Dieser Baustopp wiederum habe mit „denkmalschutzrechtlichen Aspekten“ zu tun. Nun gut, aber was bitte hat der investierte Anleger damit zu tun? Er kann doch nicht dafür in die Verantwortung genommen werden, wenn das Unternehmen Vario Vermögensverwaltung GmbH seine Baustellenabläufe nicht im Griff hat.

Ich war selber über 20 Jahre im Immobilienbereich tätig, sehr viel mit Objekten, in denen denkmalschutzrechtliche Auflagen gab. Die wurden im Vorhinein mit den zuständigen Ämtern abgesprochen und vereinbart.

In diesen 20 Jahren hatte ich damals nicht einmal einen Baustopp bzw. ein Problem mit den Denkmalschutzbehörden. Die Logik  sagt mir aber auch, dass einem Baustopp zuvor es sicherlich „Probleme“ gegeben haben muss, denn ein Baustopp ist so das härteste Zwangsmittel, was eine Baubehörde ausübt. Bevor das verhängt wird, muss sicherlich einiges passieren.

Nach Rücksprache mit einem städtischen Bauamt, das solche Bauaufsichten durchführt, teilte man uns in einem telefonischen Gespräch mit, dass ein solcher Baustopp in den überwiegenden Fällen seine Ursache beim Bauherrn habe. Das sehen wir auch so, nur warum soll der Anleger die Suppe nun auslöffeln, die sich der Bauherr eingebrockt hat? Das ist nicht nachvollziehbar für uns in der Redaktion.

Wir haben jetzt natürlich auch grundsätzliche Bedenken zu den anderen Projekten, für die Gelder bei Anlegern eingesammelt wurden, und da geht es um einiges an weiteren Anlegergeldern.

Wir hoffen nicht, dass wir hier mit der Warnung vor einem möglichen Totalverlustrisiko recht behalten, denn uns liegen weitere ernstzunehmende Hinweise vor, die uns nun ein noch wachsameres Auge auf das Unternehmen und seine Crowdinvestingprojekte haben lassen werden.

Dem Unternehmen Vario Vermögensverwaltung hatten wir eine Presseanfrage übermittelt. Eine Antwort haben wir nicht erhalten.

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